Maëva Squiban (* 19. März 2002 in Brest) ist eine französische Radrennfahrerin, die auf der Straße aktiv ist.

Sportlicher Werdegang Als Juniorin machte Squiban als gute Zeitfahrerin auf sich aufmerksam. Ihr größter Erfolg war der Gewinn der Silbermedaille bei den Europameisterschaften 2020, bei denen sie auch Vierte im Straßenrennen wurde. Mit dem Wechsel in die U23 wurde sie 2021 Mitglied im französischen Stade Rochelais Charente-Maritime. Nachdem sie 2021 und 2022 bereits mehrfach Top-10-Platzierungen erreicht hatte, erzielte sie mit dem Gewinn der zweiten Etappe der Vuelta Extremadura Féminas 2023 den ersten Sieg ihrer Karriere bei einem UCI-Rennen.

Zur Saison 2024 wechselte Squiban zum Team Arkéa-B&B Hotels Women. Mit dem Gewinn des Einzelzeitfahrens bei der Tour Cycliste Féminin International de l’Ardèche war sie erstmals für ihr neues Team erfolgreich. Ihre Fähigkeiten am Berg stellte sie unter anderem bei der Tour de France Femmes unter Beweis, bei der sie bei der Bergankunft der siebten Etappe attackierte und als Zweite vor allen Favoritinnen ins Ziel kam.

Bereits nach einer Saison wechselte Squiban erneut das Team und wurde Mitglied beim UAE Team ADQ. Bei der Tour de France Femmes 2025 konnte sie zwei schwere Etappen jeweils als Solistin gewinnen und wurde als kämpferischste Fahrerin der Rundfahrt geehrt.

Palmarès 2019 Chrono des Nations (Junioren) 2020 Europameisterschaften – Einzelzeitfahren (Junioren) 2023 eine Etappe Vuelta Extremadura Féminas 2024 Bergwertung Tour de Normandie Féminin eine Etappe Tour Cycliste Féminin International de l’Ardèche Nachwuchswertung Tour de la Semois 2025 Bergwertung Vuelta Extremadura zwei Etappen Tour de France Femmes Weltmeisterschaften – Mixed-Staffel (mit Cédrine Kerbaol, Juliette Labous, Bruno Armirail, Paul Seixas und Pavel Sivakov) 2026 Trofeo Marratxi-Felanitx

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Einzelnachweise

Kategorie:Radsportler (Frankreich) Kategorie:Franzose Kategorie:Geboren 2002 Kategorie:Frau