Unweit der Kaiserlinden auf dem Großen Ettersberg liegt der durch einen Erdfall gebildete Bocksee. Der Bocksee ist ein kleiner länglicher, temporär wasserführender Erdfall.Art. Naturschutzgebiete und Naturdenkmale, in: Gitta Günther, Wolfram Huschke, Walter Steiner (Hrsg.): Weimar. Lexikon zur Stadtgeschichte. Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1998, S. 325 ff. Hier S. 327.

Laut Günther Hänse bedeutet Bocksee aus dem Mittelhochdeutschen „nasse Senke im Wald“.Günther Hänse: Die Flurnamen des Stadt- und Landkreises Weimar, Akademie Verlag, Berlin 1970, S. 26. Bei diesem Weiher wurde u. a. die Spinnenart Breithorn-Stierköpfchen (Panamomops mengei Simon, 1926) gefunden, die auf der Roten Liste steht, deren Bestand aber als ungefährdet gilt. Dessen Südseite ist sumpfig mit lockeren Baumbeständen.Ulf Buchsbaum: Spinnennachweise aus Bodenfallen in ausgewählten Schutzgebieten der Stadt Weimar/Thüringen (Aranea), in: Thür. Faun. Abhandlungen II 1995 S. 54–62. Erdgeschichtlich stammt der Bocksee aus der Trias.

Der Bocksee steht auf der Liste der Naturdenkmale in Weimar und auf der Liste der Geotope in Weimar.https://stadt.weimar.de/de/leistung/leistung/1597/zustaendigestelle/393/naturdenkmale.html

Einzelnachweise

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