350px|TheBeatles68LP Am 22. November veröffentlichen die Beatles ihr neuntes Studio­album The Beatles, besser bekannt als The White Album. Es ist ihr erstes Album auf dem eigenen Label Apple Records. Das Album steigt am 27. November 1968 in die britischen Charts gleich auf Platz eins ein, wo es sich neun Wochen hält. Auch in Deutschland, Österreich, der Schweiz und in den Vereinigten Staaten kommt es bald auf den ersten Platz der Charts. Dieser Artikel behandelt das Musikjahr 1968.

Ereignisse Populäre Musik und Jazz 12. Januar: Manfred Mann veröffentlicht die Bob-Dylan-Komposition Mighty Quinn, die in dieser Version ein Nummer-eins-Hit in vielen Ländern wird. 11. Februar: Der historisch vierte Gebäudekomplex unter dem Namen Madison Square Garden wird in New York City eröffnet. 8. März: Bill Graham eröffnet in New York City das Musiktheater Fillmore East, in dem in den folgenden Jahren die Elite der Rock-Szene auftreten wird. 17. Mai: Herbie Hancock wechselt bei den Aufnahmen des Miles-Davis-Albums Miles in the Sky vom Flügel zum E-Piano. 25. bis 29. September: Auf den Internationalen Essener Songtagen treten die Mothers of Invention und The Fugs neben Amon Düül, Family, Floh de Cologne, Guru Guru, Hanns Dieter Hüsch, John McLaughlin und Tangerine Dream auf. 7. November: Weil er im Anzug auftreten soll, weigert sich Peter Brötzmann, bei den Berliner Jazztagen aufzutreten

Klassische Musik und Musiktheater 1. Januar: In Berlin findet die Uraufführung der Kurzoper Ariadne von Boris Blacher statt. 3. April: Die Operette Drottningen av Golconda (Die Königin von Golconda) von Franz Berwald hat ihre Uraufführung am Königlichen Theater in Stockholm. 29. April: Das Musical Hair wird nach einer off-Broadway-Vorpremiere am Biltmore Theatre am New Yorker Broadway uraufgeführt. Buch und Liedtexte stammen von Gerome Ragni und James Rado, die Musik ist von Galt MacDermot. 27. September: Das Musical Hair hat seine Europa-Premiere in London. 29. September: Die Oper Ulisse (deutsch: Odysseus) von Luigi Dallapiccola (Musik) mit einem eigenen italienischen Libretto wird in einer deutschen Übersetzung von Carl-Heinrich Kreith an der Deutschen Oper Berlin uraufgeführt. 10. Oktober: Die Sinfonia für 8 Singstimmen und Orchester von Luciano Berio wird in New York City mit den New Yorker Philharmonikern und den Swingle Singers unter der Leitung des Komponisten uraufgeführt. 21. Dezember: An der Hamburger Staatsoper wird die Science-Fiction-Oper Hilfe, Hilfe, die Globolinks von Gian Carlo Menotti uraufgeführt und wird sofort ein Erfolg.

Film 2. April: Stanley Kubricks Film 2001: Odyssee im Weltraum hat am Uptown Theater in Washington, D. C. seine Weltpremiere. Die Filmmusik stammt von György Ligeti, Aram Chatschaturjan, Johann Strauss und Richard Strauss. 17. Juli: Der Beatles-Film Yellow Submarine hat in London Premiere. Françoise et Udo – französischer Musik- und Liebesfilm von Pierre Koralnik mit Françoise Hardy und Udo Jürgens

Musikcharts Deutschland Position Singles

Die längsten Nummer-eins-Singles

Lieder, die die meiste Zeit während eines anderen Jahres auf Platz 1 der Charts verbrachten, werden hier nicht aufgeführt. Tom Jones – Delilah (3 Monate) Tom Jones – Help Yourself; Heintje – Heidschi Bumbeidschi (jeweils 1½ Monate) Alle weiteren Lieder waren einen halben oder einen Monat auf Platz 1 gelistet.

Die längsten Nummer-eins-Alben

Alben, die die meiste Zeit während eines anderen Jahres auf Platz 1 der Charts verbrachten, werden hier nicht aufgeführt. Heintje – Heintje (6½ Monate) Bee Gees – Horizontal (2 Monate) Esther & Abi Ofarim – 2 in 3 (1½ Monate)

Alle Nummer-eins-Hits und die Hits des Jahres

Österreich Position Singles

Die längsten Nummer-eins-Singles

Lieder, die die meiste Zeit während eines anderen Jahres auf Platz 1 der Charts verbrachten, werden hier nicht aufgeführt. John Fred & His Playboy Band – Judy in Disguise (With Glasses) (9 Wochen) Bee Gees – Massachusetts (7 Wochen) Peter Alexander – Delilah; Manfred Mann – My Name Is Jack (jeweils 5 Wochen)

Alle Nummer-eins-Hits und die Hits des Jahres

Schweiz Position Singles

Die längsten Nummer-eins-Singles

Lieder, die die meiste Zeit während eines anderen Jahres auf Platz 1 der Charts verbrachten, werden hier nicht aufgeführt. Tom Jones – Delilah (8 Wochen) Engelbert Humperdinck – A Man Without Love; Les Sauterelles – Heavenly Club; The Beatles – Hey Jude; Mary Hopkin – Those Were the Days (jeweils 6 Wochen) Roland W. – Monja; John Fred & His Playboy Band – Judy in Disguise (With Glasses) (jeweils 5 Wochen)

Alle Nummer-eins-Hits und die Hits des Jahres

Vereinigtes Königreich Singles Position Alben

Die längsten Nummer-eins-Singles

Lieder, die die meiste Zeit während eines anderen Jahres auf Platz 1 der Charts verbrachten, werden hier nicht aufgeführt. Mary Hopkin – Those Were the Days (6 Wochen) Louis Armstrong – What a Wonderful World / Cabaret; Gary Puckett & the Union Gap – Young Girl; Hugo Montenegro & Orchestra – The Good, the Bad and the Ugly; The Scaffold – Lily the Pink (jeweils 4 Wochen) Esther & Abi Ofarim – Cinderella Rockefella; The Equals – Baby Come Back; Tommy James & the Shondells – Mony Mony (jeweils 3 Wochen)

Die längsten Nummer-eins-Alben

Alben, die die meiste Zeit während eines anderen Jahres auf Platz 1 der Charts verbrachten, werden hier nicht aufgeführt. Bob Dylan – John Wesley Harding (13 Wochen) Simon & Garfunkel – Bookends; The Hollies – The Hollies’ Greatest (jeweils 7 Wochen) Small Faces – Ogdens’ Nut Gone Flake (6 Wochen)

Alle Nummer-eins-Hits und die Hits des Jahres

Vereinigte Staaten Die längsten Nummer-eins-Singles

Lieder, die die meiste Zeit während eines anderen Jahres auf Platz 1 der Charts verbrachten, werden hier nicht aufgeführt. The Beatles – Hey Jude (9 Wochen) Paul Mauriat & His Orchestra – Love Is Blue (L’amour est bleu); Bobby Goldsboro – Honey; The Rascals – People Got to Be Free (jeweils 5 Wochen) Otis Redding – (Sittin’ On) The Dock of the Bay; Herb Alpert – This Guy’s in Love with You (jeweils 4 Wochen)

Die längsten Nummer-eins-Alben

Alben, die die meiste Zeit während eines anderen Jahres auf Platz 1 der Charts verbrachten, werden hier nicht aufgeführt. Simon & Garfunkel – The Graduate (9 Wochen) The Beatles – Magical Mystery Tour; Big Brother & The Holding Company – Cheap Thrills (jeweils 8 Wochen) Simon & Garfunkel – Bookends (7 Wochen)

Alle Nummer-eins-Hits und die Hits des Jahres

Charts in weiteren Ländern

Musikpreise und Ehrungen Musikwettbewerbe Eurovision Song Contest Massiel: La, la, la Cliff Richard: Congratulations Isabelle Aubret: La source Pat McGeegan: Chance of a Lifetime Claes-Göran Hederström: Det börjar verka kärlek, banne mej

Erstveranstaltungen Festival „Cerbul de Aur“ – rumänisches Musikfestival mit Gesangswettbewerb Gruschin-Festival – russisches Musikfestival Musikwochen Frutillar – chilenisches Festival für Kunstmusik Total Music Meeting – deutsches Festival für freie Improvisationsmusik und Jazz

Gründungen und Auflösungen Gründungen Black Sabbath – englische Heavy-Metal- und Hard-Rock-Band aus Aston Crosby, Stills and Nash – Folk-orientierte Rockband Deep Purple – britische Rockband Free – britische Rockband King Crimson – britische Progressive-Rock-Gruppe Led Zeppelin – britische Rockband Na Píobairí Uilleann – Nonprofit-Organisation, die sich der Förderung der irischen Uilleann Pipes und deren Musik widmet Nazareth – britische Hard-Rock-Band aus Dunfermline Sami Swoi – polnische Jazzband Yes – britische Rockband

Auflösungen The Liverbirds – britische Beatband aus Liverpool

Neuveröffentlichungen (Auswahl) Lieder und Kompositionen Lied Text Musik Erstinterpret Label Veröffentlichung Genre Album Weitere Informationen Bangarang Stranger Cole Kenny Graham, Lester Sterling Lester Sterling & Stranger Cole Lee’s 1968 Early Reggae Black Magic Woman Peter Green Fleetwood Mac Blue Horizon Februar 1968 Bluesrock Crimson and Clover Tommy James, Peter Lucia Tommy James & the Shondells Dezember 1968 Rock Crimson and Clover Deine Welt, meine Welt Joachim Relin, Victor Bach Freddy Quinn Freddy Quinn Polydor 1968 Schlager Starportrait Do It Again Brian Wilson, Mike Love The Beach Boys 8. Juli 1968 Rock Wake the World (B-Seite) Funny Girl Bob Merrill Jule Styne Barbra Streisand CBS Records 1968 Filmsong, Pop Funny Girl (The Original Sound Track Recording) Filmsong und Titeltrack aus dem gleichnamigen Film von William Wyler Ich bau’ dir ein Schloß Hans Hee, Wolfgang Roloff, Gunter Kaleta Heintje Ariola 1968 Schlager Illusionen Alexandra Udo Jürgens Alexandra Philips 1968 Chanson, Schlager In-A-Gadda-Da-Vida Doug Ingle Iron Butterfly Iron Butterfly Atco Records 31. Juli 1968 Psychedelic Rock, Hard Rock In-A-Gadda-Da-Vida Love Street John Densmore, Robby Krieger, Ray Manzarek, Jim Morrison The Doors Elektra Records 1968 Pop-Rock, Baroque Pop Waiting for the Sun Olsen-banden Bent Fabricius-Bjerre Papa Bue’s Viking Jazzband Storyville Records 11. Oktober 1968 Dixieland Filmmusik für Die Olsenbande und weitere Filme dieser Reihe Star! Jimmy Van Heusen Sammy Cahn Julie Andrews 20th Century Fox 1968 Filmsong Star! (Original Motion Picture Sound Track Album) Titelsong der gleichnamigen Filmbiografie von Regisseur Robert Wise Tscherwona ruta Wolodymyr Iwasjuk 1968 Volkslied

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