Uwe H. Bittlingmayer (* 30. Juni 1970 in Minden) ist ein deutscher Soziologe.Kürschners deutscher Gelehrtenkalender: bio-bibliographisches Verzeichnis deutschsprachiger Wissenschaftler der Gegenwart. Nr. 33, 2021, Band 1.

Leben

Studium Bittlingmayer studierte von 1992 bis 2005 an der Universität Münster, wo er einen Magister in Soziologie, Philosophie und Politikwissenschaft erwarb.“Uwe H. Bittlingmayer“ LinkedIn-Profil von Uwe H. Bittlingmayer. Abgerufen am 20. August 2024.„Uwe H. Bittlingmayer“ Autorenprofil. Abgerufen am 20. August 2024. Im Jahr 2005 promovierte er an der Universität Münster im Fach Soziologie. Seine Dissertation, eine ideologiekritische Studie zur Zeitdiagnose „Wissensgesellschaft“, veröffentlichte er 2005.„Uwe H. Bittlingmayer – Dissertation.” Webseite von Thalia. Abgerufen am 21. August 2024.

Arbeit Nach seiner Promotion arbeitete Bittlingmayer von 2005 bis 2008 als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Public Health Researcher an der Fakultät für Gesundheitswissenschaften der Universität Bielefeld. Im Jahr 2009 erhielt er einen Ruf an der Pädagogischen Hochschule Freiburg und ist seitdem dort Professor für Allgemeine Soziologie mit dem Schwerpunkt Bildungssoziologie am Institut für Soziologie.

Unter dem Titel „Klassen, Kultur und symbolische Herrschaft“ veranstaltete er eine Internationale Bourdieu-Konferenz im Jahr 2011 in Freiburg.„Internationale Bourdieu-Konferenz.“ Tagungsprogramm der Bourdieu-Konferenz. Abgerufen am 20. August 2024. Von 2013 bis 2021 war er Dekan der Fakultät für Bildungswissenschaften. Im Jahr 2014 gründete er die Arbeitsstelle Afghanistan an der Pädagogischen Hochschule Freiburg, deren Direktor er ist, mit dem Ziel, Forschung in den Bereichen Bildung, Gesundheit und Soziologie zu fördern.„Arbeitsstelle Afghanistan“. Webseite der Pädagogischen Hochschule Freiburg. Abgerufen am 20. August 2024. Zudem ist er Direktor des Wissenschaftlichen Instituts des Jugendhilfswerks.Wissenschaftliches Institut des JHW, auf jugendhilfswerk.com, abgerufen am 20. August 2024.

Von 2010 bis 2016 leitete er die wissenschaftliche Begleitforschung des Lions-Quest Programms, einem Lebenskompetenzförderungs- und Präventionsprogramms zur Stärkung der sozialen Kompetenzen und des sozialen Lernens von jungen Menschen im Schulalltag.„Lions Quest – Erwachsen handeln.“ Webseite der Lions Quest Passau. Abgerufen am 20. August 2024.

Publikationen (Auswahl) Uwe H. Bittlingmayer hat mehr als 100 Publikationen mitverfasst. Seine Arbeitsschwerpunkte umfassen Bildungs-, Ungleichheits- und Gesundheitsforschung; Kritische Theorie, Gesellschaftstheorie und Zeitdiagnose, Demokratie- und Menschenrechtsbildung sowie die Soziologie Afghanistans.

Bildungssoziologie

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Gesellschaftstheorie und Zeitdiagnose

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Gesundheitssoziologie

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Kritische Theorie

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Soziologie Afghanistan

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Einzelnachweise

Kategorie:Soziologe (21. Jahrhundert) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1970 Kategorie:Mann