Pygidiopsis ist eine Gattung digener Saugwürmer. Typspezies ist Pygidiopsis genata.David Ian Gibson, Rodney Alan Bray, Arlene Jones: Keys to the Trematoda. Band 3. CABI Publishing Series, 2002, ISBN 978-0-85199-588-5, S. 126.

Pygidiopsis-Arten sind 0,3 bis 0,9 mm lang. Der Mundsaugnapf kann einen Ring kleiner Dornen aufweisen und hat dahinter rückenwärts eine Reihe aus vier Dornen. Die rückenseitige Lippe ist ohne besondere Merkmale. Der Bauchsaugnapf ist rückziehbar. Die beiden Hoden liegen nebeneinander, das Samenbläschen ist zweiteilig. Das Gonotyl liegt links neben oder links vor dem Bauchsaugnapf und besteht aus einem oder zwei längselliptischen muskulären Polstern. Das Receptaculum seminis ist als Kanal ausgebildet. Der Uterus ist gewunden und liegt im hinteren Körperabschnitt. Die Eier sind mit 19–23 × 11–12 µm sehr klein. Von der Gattung Ascocotyle unterscheiden sie sich durch die geringere Ausdehnung der Dotterstöcke (Vitellaria), welche das Ovar, aber niemals den Bauchsaugnapf erreichen.Ben Dawes: The Trematoda. CUP Archive, 1956, S. 401. Die Vertreter sind Parasiten des Dünndarms bei Vögeln und Säugetieren, einige auch beim Menschen. Erster Zwischenwirt sind Wasserschnecken, zweiter Fische.

Nicht akzeptiertes Synonym ist Caiguiria , 1971.

Arten Pygidiopsis anterouteria Pygidiopsis ardeae Pygidiopsis cambodiensis Pygidiopsis genata Pygidiopsis himantopae Pygidiopsis marivillai Pygidiopsis phalacrocoracis Pygidiopsis piclaumoreli Pygidiopsis plana Pygidiopsis summa

Einzelnachweise

Kategorie:Saugwürmer Kategorie:Trematoda Kategorie:Parasit bei Säugetieren Kategorie:Parasitose bei Vögeln Kategorie:Parasit des Menschen Kategorie:Dünndarm Kategorie:Fischparasit