mini|hochkant|Qubba von Ismail al-Wali im Viertel al-Qubba in El ObeidLage mini|hochkant|Mashāriq shumūs al-anwār Ismail al-Wali (; geb. 1793 in El Obeid; gest. 1863 ebenda) war ein sudanesischer Sufi-Scheich und Gründer des Ordens der IsmailiyyaDieser nach ihm benannte Sufiorden ist nicht zu verwechseln mit den Ismailiten im schiitischen Islam, die an die Kontinuität des Imamats unter den Nachkommen von Ismāʿīl ibn Dschaʿfar glauben. () im Sudan.
Ismail al-Wali wurde in El Obeid, dem Hauptort der Region Kordofan, geboren. Er gehörte der malikitischen Rechtsschule an. Er hinterließ eine große Fülle von Werken, von denen die meisten in Manuskriptform existieren.Mahmoud Abdalla Ibrahim, S. 64
Der Orden wurde 1821Angabe nach Sudan Memory; nach J. S. Trimingham im Jahr 1846 (J. S. Trimingham, S. 118). gegründet und gilt als der einzige echte und ursprüngliche sudanesische Sufi-Orden, da alle anderen Sufiorden im Sudan von Scheichs von außerhalb des Landes eingeführt wurden. Dieser Sufiorden ist Sudan Memoryenglisch Sudan Memory zufolge in Nord-Kordofan, Omdurman, Weißer Nil und in den nördlichen Bundesstaaten weit verbreitet und hat schätzungsweise 25.000 Anhänger. In El Obeid findet am Geburtstag des Gründers auch ein Sufi-Fest des Ordens statt.sudanmemory.org: Ismailia Sufi Festival
Literatur Mahmoud Abdalla Ibrahim: The history of the Isma'iliyya Tariqa in the Sudan, 1792–1914. Ph.D. diss., S.O.A.S., University of London, 1980. (Digitalisat; Abstract) Bernd Radtke: "Isma'il al-Wali. Ein sudanesischer Theosoph des 19. Jahrhunderts." Der Islam; Zeitschrift für Geschichte und Kultur des Islamischen Orients; Berlin [etc.] Bd. 72, (Jan 1, 1995) (in Teilansicht) Ali Salih Karrar: The Sufi Brotherhoods in the Sudan. London 1992 (Online-Teilansicht) John Spencer Trimingham: The Sufi Orders in Islam. 1998
Weblinks sudanmemory.org: Ismailia Sufi Festival
Einzelnachweise und Fußnoten
Kategorie:Sufi Kategorie:Autor Kategorie:Sudanese Kategorie:Geboren 1793 Kategorie:Gestorben 1863 Kategorie:Mann