mini|St. Verena in Rotwand mini|Innenraum St. Verena in Rotwand ist ein geschütztes Baudenkmal in der Gemeinde Ritten in Südtirol. Die römisch-katholische Filialkirche der Pfarrei St. Ottilia in Lengstein steht auf einer felsigen Hügel in Rotwand, einem zu Lengstein gerechneten Weiler hoch über dem unteren Eisacktal.
Geschichte Aufgefundene Artefakte weißen auf eine prähistorische Besiedlung des Hügels hin. Ähnlich der Kirche St. Andreas in Antlas dürfte der Platz in vorchristlicher Zeit als Kultstätte gedient haben. Das Gotteshaus steht unter dem in Tirol ungewöhnlichen Patrozinium der Heiligen Verena. Die Kirche wurde 1256 erstmals urkundlich erwähnt. (online) Der rechteckige Turm stammt aus der Zeit um 1400. Der Weiler Rotwand bzw. St. Verena bildete früher eine Malgrei im Gericht Stein am Ritten, die 1452 und 1541 nachgewiesen ist. Im 17. Jahrhundert erfolgte ein Neubau von Langhaus und einem abschließenden viereckigen Chor unter Verwendung des älteren Mauerwerkes. Der Innenraum ist im Stil des Barocks gehalten. Der barocke Choraltar zeigt die Kirchenpatronin. Am 11. Januar 1983 stellte das Südtiroler Landesdenkmalamt die Kirche unter Denkmalschutz.
Literatur
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Kirchengebäude in Ritten (Gemeinde) Kategorie:Baudenkmal in Ritten Kategorie:Verenakirche Kategorie:Kirchengebäude in der Diözese Bozen-Brixen Kategorie:Gotische Kirche Kategorie:Bauwerk der Gotik in Südtirol Kategorie:Erbaut in den 1400er Jahren Kategorie:Ersterwähnung 1256