mini|Teilansicht der Immerseiben

Immerseiben ist ein Gemeindeteil des Marktes Sparneck im Landkreis Hof (Oberfranken, Bayern). Immerseiben liegt in der Gemarkung Sparneck.

Geografie Der Weiler liegt westlich der Sächsischen Saale und ist überwiegend von Acker- und Grünland umgeben. Im Nordwesten steigt das Gelände zum Schachtelberg () an. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt am Immershof vorbei nach Grohenbühl (0,4 km nördlich) bzw. zur Kreisstraße HO 19 beim Schnackenhof (1,3 km westlich). Eine weitere Gemeindeverbindungsstraße führt zur HO 19 bei Erbsbühl (1,3 km westlich) bzw. nach Sparneck zur Kreisstraße HO 18 (1,5 km nordöstlich). Der Saaleradweg führt an Immerseiben vorbei und verwendet hier Streckenteile der stillgelegten Bahnstrecke Münchberg–Zell.

Geschichte Immerseiben bildete eine Realgemeinde mit Immershof und Grohenbühl. Bewohner von Immerseiben oder vom Immershof werden ab 1591 genannt. Der Immershof hat seine Ursprünge als herrschaftliche Schäferei des Schlosses Stockenroth und ist ab 1713 urkundlich fassbar. Nachweise für Grohenbühl gibt es ab dem Jahr 1771.H. Zips: Häusergeschichte von Immerseiben, Immerseiben und Immerseiben, S. 14, 18, 23, 31. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Immerseiben aus vier Anwesen (2 Viertelhöfe, 1 Tropfhaus, 1 Häuslein). Die Hochgerichtsbarkeit sowie die Dorf- und Gemeindeherrschaft stand dem bayreuthischen Amt Stockenroth zu. Das Kastenamt Stockenroth war Grundherr sämtlicher Anwesen.A. Haberlah-Pohl: Münchberg, S. 416f.

Von 1797 bis 1810 unterstand Immerseiben dem Justiz- und Kammeramt Münchberg. Infolge des Ersten Gemeindeedikts wurde Immerseiben dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Sparneck und der zugleich entstandenen Ruralgemeinde Sparneck zugeordnet.A. Haberlah-Pohl: Münchberg, S. 498f.

Einwohnerentwicklung Jahr 1812 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987Einwohner 35 42 31 24 24 25 29 21 12 12HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1871 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet. 7 4 5 5 5 4 4Quelle

Religion Immerseiben ist bis heute St. Vitus (Sparneck) gepfarrt und evangelisch-lutherisch geprägt.

Kultur mini|hochkant|Schneefrau am 8. Februar 2026 Der kleine Ort hat in Anlehnung an den größten Schneemann im Nahe gelegenen Bischofsgrün bereits wiederholt versucht, die größte Schneefrau in Eigenleistung zu bauen. Die Höhe betrug 2026 16,5 Meter. Für die Erstellung wurden 350 Arbeitsstunden, 100 Maschinenstunden und 2000 Kubikmeter Schnee aufgewendet.Artikel in der Frankenpost vom 7./8. Februar 2026: Kleiner Ort mit Riesen-Schneefrau. S. 17.

Literatur

Heiko Zips: Häusergeschichte von Immerseiben, Immershof und Grohenbühl 1700-1900. Mai 2019.

Weblinks

Fußnoten

Kategorie:Geographie (Sparneck) Kategorie:Weiler im Landkreis Hof Kategorie:Ersterwähnung 1591