350px|Rock-and-roll-hall-of-fame-sunset Am 2. September öffnet in Cleveland die von Ieoh Ming Pei entworfene Rock and Roll Hall of Fame ihre Pforten. 350px|Alanis Morissette Logo Alanis Morissette veröffentlicht am 13. Juni ihr drittes Studioalbum Jagged Little Pill. Es gehört zu den weltweit meistverkauften Musikalben. 350px|Foo Fighters (Logo) Die Foo Fighters werden gegründet. Dieser Artikel behandelt das Musikjahr 1995.

Ereignisse Populäre Musik und Jazz 13. Januar: Ray Brown, Roy Haynes und Horace Silver werden in Anaheim mit der NEA Jazz Masters Fellowship ausgezeichnet. 16. Januar: Der ORF-Jugendsender FM4 geht auf Sendung. 1. Februar: Richey Edwards, Gitarrist der Manic Street Preachers, verlässt um 7:00 Uhr morgens (Ortszeit) das Londoner Embassy Hotel und gilt seitdem als vermisst. In der Zeit seit seinem Verschwinden wurde Edwards Berichten zufolge auf einem Markt in Indien sowie auf den Inseln Fuerteventura und Lanzarote gesichtet. Es gab weitere angebliche Sichtungen, insbesondere in den Jahren unmittelbar nach Edwards’ Verschwinden. Keine dieser Beobachtungen konnte sich jedoch als schlüssig erweisen oder von in diesem Fall ermittelnden Personen bestätigt werden. 7. Februar: Tupac Shakur wird wegen sexuellen Missbrauchs zu einer Haftstrafe von eineinhalb bis viereinhalb Jahren verurteilt. Er wird später im Berufungsverfahren freigelassen. 14. Februar: Richey Edwards’ Auto der Marke Vauxhall Cavalier wird verlassen an einer Tankstelle auf der englischen Seite der Severn-Brücke gefunden. Es gibt Hinweise darauf, dass er darin gelebt hat. Obwohl er sich in der Nähe eines berüchtigten Selbstmordorts befand, gibt es bisher keine Hinweise darauf, dass er Suizid begangen hat. 19. Februar: Roxette spielen vor 12.000 Zuschauern in Peking und sind damit die erste westliche Band seit Wham! im Jahr 1985, der ein Auftritt in der Volksrepublik China gestattet wird. 25. Februar: Bei einem Motorradunfall in Mexiko erleidet Lyle Lovett einen Schlüsselbeinbruch. Aufgrund dieses Unfalls muss Lovett der 37. Verleihung der Grammy Awards, bei denen er letztendlich zwei Auszeichnungen gewinnt, fernbleiben. 27. Februar: Bruce Springsteen veröffentlicht mit Greatest Hits ein Kompilationsalbum mit vier neuen Stücken, die er mit seiner vorübergehend wiedervereinigten E Street Band aufgenommen hatte. 8. März: Ingo Schwichtenberg, Schlagzeuger der Band Helloween, stirbt in Hamburg durch Suizid. 31. März: Die Tejano-Sängerin Selena wird von Yolanda Saldivar, ihrer ehemaligen persönlichen Assistentin und ehemaligen Fanclub-Präsidentin während eines Streits in einem Hotel in Corpus Christi erschossen. Saldivar war kurz zuvor wegen Veruntreuung von Fanclub-Geldern entlassen worden. 3. April: Céline Dion veröffentlicht ihr Album D’eux. Mit weltweit mehr als zwölf Millionen verkauften Exemplaren entwickelt es sich zum meistverkauften französischsprachigen Album aller Zeiten. 26. April: Die US-amerikanische Rockband Bon Jovi startet in Mumbai ihre These Days Tour. 13. Mai: Secret Garden gewinnen in Dublin mit dem Lied Nocturne für Norwegen die 40. Auflage des Eurovision Song Contest. 20. Mai: Der britische Sänger und Pianist Elton John startet in Liévin seine Made in England Tour. 1. Juni: Alan Wilder gibt nach 13 Jahren Bandmitgliedschaft seinen Ausstieg bei Depeche Mode bekannt. 1. Juni: Die britische Rockband Mike and the Mechanics startet in Johannesburg ihre Beggar on a Beach of Gold Tour. 20. Juni: Michael Jackson veröffentlicht sein Doppelalbum HIStory – Past, Present and Future Book I, das mit 22 Millionen verkauften Exemplaren zum meistverkauften Mehrfachalbum aller Zeiten avanciert und damit den Rekord von Pink Floyds The Wall (1979) bricht. 26. Juni: Der Posaunist Albert Mangelsdorff wird in München mit dem Paul-Woitschach-Preis ausgezeichnet. 9. Juli: Grateful Dead geben im Soldier Field in Chicago ihr letztes Konzert mit ihrem Bandleader Jerry Garcia. Er stirbt einen Monat später im Alter von 53 Jahren. 17. Juli: Robbie Williams gibt seinen Ausstieg bei Take That bekannt. 5. August: Die britische Boygroup Take That startet in Manchester ihre Nobody Else Tour. 2. September: Die von Ieoh Ming Pei entworfene Rock and Roll Hall of Fame öffnet in Cleveland ihre Pforten. 5. September: Mit We’ve Got It Goin’ On erscheint die Debütsingle der Backstreet Boys. 14. September: Der britische Singer-Songwriters David Bowie startet in Hartford seine Outside World Tour. 25. September: Die Rockgruppe Böhse Onkelz veröffentlicht Hier sind die Onkelz, ihr erstes Album bei dem Major-Label Virgin Records. Handelsketten wie WOM oder Media Markt reagieren mit Verkaufsboykott. 30. September: Cecil Taylor tritt mit Thurman Barker beim Deutschen Jazzfestival in Frankfurt auf. 6. November: Knapp vier Jahre nach dem Tod ihres Frontmanns Freddie Mercury veröffentlichen die drei überlebenden Mitglieder von Queen mit Made in Heaven ihr letztes Studioalbum mit Aufnahmen in Urbesetzung. Das Album enthält mit Mother Love, You Don’t Fool Me und A Winter’s Tale die letzten Gesangsaufnahmen Mercurys, die dieser im Frühjahr 1991 nur wenige Monate vor seinem Tod aufgenommen hatte. 21. November: Der US-amerikanische Singer-Songwriter Bruce Springsteen startet in Red Bank seine Ghost of Tom Joad Tour. 23. November: Die MTV Europe Music Awards 1995 finden in Paris (Frankreich) statt. 4. Dezember: Mit dem auf einer alten Demo-Aufnahme von John Lennon basierenden Stück Free as a Bird veröffentlichen die Beatles 25 Jahre nach ihrer Auflösung und 15 Jahre nach der Ermordung Lennons eine neue Single als Teil der Promotion für die Videodokumentation Anthology und das Kompilationsalbum Anthology 1. 11. Dezember: Mit seiner Single Earth Song landet Michael Jackson erstmals in seiner Karriere einen Nummer-eins-Hit in Deutschland. 21. Dezember: Madonna wird vorgeladen, um am 3. Januar 1996 im Strafgerichtsgebäude in Los Angeles gegen ihren Stalker Robert Hoskins auszusagen. Hoskins wurde im Mai 1995 von einem Wachmann vor ihrem Anwesen in Los Angeles erschossen, weil er ihr Grundstück betreten und ihr damit gedroht hatte, sie zu töten, sollte sie seinem Heiratsantrag nicht stattgeben.

Klassische Musik 3. Mai: Uraufführung der Oper I Was Looking at the Ceiling and Then I Saw the Sky von John Adams an der University of California, Berkeley.

Film 27. März: Der US-amerikanische Spielfilm Forrest Gump von Robert Zemeckis mit Tom Hanks in der Titelrolle wird bei der Oscarverleihung in Los Angeles mit insgesamt sechs Academy Awards ausgezeichnet. Die Filmmusik von Alan Silvestri erhält 1995 eine Oscar- und eine Golden-Globes-Nominierung in der Kategorie Beste Musik. Small Wonders – US-amerikanischer Dokumentarfilm von Allan Miller

Musikcharts Deutschland Singles Position Alben

Die längsten Nummer-eins-Singles

Lieder, die die meiste Zeit während eines anderen Jahres auf Platz eins der Charts verbrachten, werden hier nicht aufgeführt. Vangelis – Conquest of Paradise (11 Wochen) Coolio – Gangsta’s Paradise (8 Wochen) Rednex – Wish You Were Here (6 Wochen)

Die längsten Nummer-eins-Alben

Alben, die die meiste Zeit während eines anderen Jahres auf Platz eins der Charts verbrachten, werden hier nicht aufgeführt. Queen – Made in Heaven (11 Wochen) Pur – Abenteuerland; Bruce Springsteen – Greatest Hits (jeweils 7 Wochen) The Cranberries – No Need to Argue; Die Doofen – Lieder, die die Welt nicht braucht (jeweils 6 Wochen)

Alle Nummer-eins-Hits und die Hits des Jahres

Österreich Singles Position Alben

Die längsten Nummer-eins-Singles

Lieder, die die meiste Zeit während eines anderen Jahres auf Platz 1 der Charts verbrachten, werden hier nicht aufgeführt. Rednex – Wish You Were Here; Rednex – Old Pop in an Oak (jeweils 10 Wochen) Sin with Sebastian – Shut Up (And Sleep with Me) (7 Wochen) Scatman John – Scatman (Ski-Ba-Bop-Ba-Dop-Bop) (6 Wochen)

Die längsten Nummer-eins-Alben

Alben, die die meiste Zeit während eines anderen Jahres auf Platz eins der Charts verbrachten, werden hier nicht aufgeführt. The Cranberries – No Need to Argue (7 Wochen) Bruce Springsteen – Greatest Hits; Die Schlümpfe – Tekkno ist cool Vol. 1 (jeweils 6 Wochen) Queen – Made in Heaven; Bon Jovi – These Days (jeweils 5 Wochen)

Alle Nummer-eins-Hits und die Hits des Jahres

Schweiz Singles Position Alben

Die längsten Nummer-eins-Singles

Lieder, die die meiste Zeit während eines anderen Jahres auf Platz 1 der Charts verbrachten, werden hier nicht aufgeführt. Rednex – Wish You Were Here (11 Wochen) Rednex – Cotton Eye Joe; Scatman John – Scatman (Ski-Ba-Bop-Ba-Dop-Bop) (jeweils 9 Wochen) Vangelis – Conquest of Paradise (8 Wochen)

Die längsten Nummer-eins-Alben

Alben, die die meiste Zeit während eines anderen Jahres auf Platz eins der Charts verbrachten, werden hier nicht aufgeführt. Queen – Made in Heaven; Céline Dion – D’eux (jeweils 6 Wochen) The Kelly Family – Over the Hump (5 Wochen) Vangelis – 1492: Conquest of Paradise (Soundtrack); Take That – Nobody Else; Michael Jackson – History – Past, Present, Future (jeweils 4 Wochen)

Alle Nummer-eins-Hits und die Hits des Jahres

Vereinigtes Königreich Singles Position Alben

Die längsten Nummer-eins-Singles

Lieder, die die meiste Zeit während eines anderen Jahres auf Platz 1 der Charts verbrachten, werden hier nicht aufgeführt. Céline Dion – Think Twice; Robson & Jerome – Unchained Melody / The White Cliffs of Dover (jeweils 7 Wochen) Take That – Back for Good; Outhere Brothers – Boom Boom Boom; Simply Red – Fairground; Robson & Jerome – I Believe / Up on the Roof; Michael Jackson – Earth Song (jeweils 4 Wochen) Rednex – Cotton Eye Joe; Take That – Never Forget (jeweils 3 Wochen)

Die längsten Nummer-eins-Alben

Alben, die die meiste Zeit während eines anderen Jahres auf Platz 1 der Charts verbrachten, werden hier nicht aufgeführt. Céline Dion – The Colour of My Love (7 Wochen) Robson & Jerome – Robson & Jerome (6 Wochen) Bon Jovi – These Days (4 Wochen)

Alle Nummer-eins-Hits und die Hits des Jahres

Vereinigte Staaten Die längsten Nummer-eins-Singles

Lieder, die die meiste Zeit während eines anderen Jahres auf Platz 1 der Charts verbrachten, werden hier nicht aufgeführt. Mariah Carey – Fantasy (8 Wochen) TLC – Waterfalls; Madonna – Take a Bow; Montell Jordan – This Is How We Do It (jeweils 7 Wochen) Bryan Adams – Have You Ever Really Loved a Woman? (5 Wochen)

Die längsten Nummer-eins-Alben

Alben, die die meiste Zeit während eines anderen Jahres auf Platz 1 der Charts verbrachten, werden hier nicht aufgeführt. Hootie & The Blowfish – Cracked Rear View; Garth Brooks – The Hits (jeweils 8 Wochen) Original Motion Picture Soundtrack – Dangerous Minds; 2Pac – Me Against the World (jeweils 4 Wochen) Mariah Carey – Daydream; The Beatles – Anthology 1 (jeweils 3 Wochen)

Alle Nummer-eins-Hits und die Hits des Jahres

Charts in weiteren Ländern

Musikpreise und Ehrungen

Musikwettbewerbe Eurovision Song Contest Secret Garden: Nocturne Anabel Conde: Vuelve conmigo Jan Johansen: Se på mig Nathalie Santamaria: Il me donne rendez-vous Aud Wilken: Fra Mols til Skagen

Gründungen und Auflösungen Gründungen Air – französisches Electronica-Duo Die Apokalyptischen Reiter – deutsche Metal-Band Beatsteaks – deutsche Alternative-Rock-/Punk-Band aus Berlin Bombshell Rocks – schwedische Band Brain Failure – chinesische Punk-Rock-Band aus Peking Bright Eyes – US-amerikanisches Band-Projekt Epic45 – britische Band aus Wheaton Aston, Staffordshire, England Foo Fighters – US-amerikanische Rockband Gaffa – deutsche Punkrock-Band aus Göppingen Godsmack - US-amerikanische Hard-Rock-Band Grün & Huth – Chansonkabarett-Duo aus Bonn In Extremo – deutsche Mittelalter-Rock-Band aus Berlin Kamerton – mongolische Boygroup Karol Szymanowski Quartett – in Warschau gegründetes Streichquartett Knorkator – deutsche Rockband aus Berlin Less Than Zero – italienisches Independent-Label Madrugada – norwegische Indie-Rock-Band