mini|200px| (1912)
(* 26. Februar 1893 in , im Distrikt , Nordinsel, Neuseeland; † 15. September 1939 im Stadtteil von , ) war Neuseelands erster Filmstar, die als und Hauptdarstellerin in Stummfilmen des französischen Filmemachers auftrat.
Frühes Leben wurde am 26. Februar 1893 als Tochter von vom der und einem Engländer namens in im Distrikt der geboren. zog kurz nach ihrer Geburt nach und ihre Mutter blieb mit ihr in der Gegend von . Als sie noch ein Kleinkind war verstarb ihre Mutter und sie wurde von ihrer Tante mütterlicherseits und ihrem Mann in aufgezogen. Wie zu jener Zeit üblich, nahm den Vornamen ihrer (Adoptiveltern) als Nachnamen an und bekam dadurch den Namen . Zu ihrem leiblichen Vater hatte sie keinen Kontakt.
Hippodrom in New York s Tante war Mitglied einer Chorgruppe, die unter der Leitung von Reverend stand. Dessen Chöre waren die ersten, die -zentrierte Aufführungen in Theater europäischer Einwanderern in Neuseeland absolvierten. Als vom im April 1909 von einem Veranstalter nach 50–80 -Darsteller nach für Auftritte im angefragt wurde, fiel die Entscheidung auf 40 -Darsteller, von denen die damals 16-jährige eine war. Im Juli 1909 brach die Gruppe von nach auf.
Bei der Ankunft in absolvierte sie in der einen und über die Presse war die Gruppe damit schon vor ihren Auftritten im bekannt. In den ersten Monaten ihrer Auftritte erschienen häufig Fotografien von der jungen schönen in der Presse, in der sie sogar mit Salome und auch Fritzi Scheff verglichen wurde. Nach New York folgten Auftritte für zwei Monate in und für fünf Wochen in .
Nach ihren Auftritten konzentrierte sich die amerikanische Presse darauf, dass die -Frauen in ihrer Heimat wählen durften, ganz im Gegensatz zu den Frauen in Amerika. Die britische Suffragette lud drei -Frauen ein, mit ihr bei einer Wahlrechtskundgebung in der Ende Oktober 1909 aufzutreten. Da aber noch zu jung zum Wählen war, wurde ihr Bild in der Presse durch andere ersetzt. Im Dezember 1909 wurde zusammen mit anderen -Frauen auf einer Kundgebung für streikende Näherinnen abgebildet, an der rund 8000 Frauen teilnahmen. Ihre Rückreise nach Neuseeland erfolgte von über , wo sie mit der Gruppe weitere Auftritte absolvierten.
Gaston Méliès mini|300px| in der Mitte und rechts im Bild Ende September 1912 machte , der über den Journalisten mit in Kontakt kam, auf aufmerksam. , der auf der Suche nach etwas anderem als Western-Genre war und schon mit amerikanischen Schauspielern als "Eingeborene" auf Tahiti gedreht hatte, war von der Idee angetan, mit ausschließlich als Schauspieler und Statisten zu drehen. Es entstanden im Jahr 1913 so drei Filme, „“, „ “ und „ “, in denen alle die Hauptrolle spielte. schickte Fotos von nach , wo eines u. a. im Mai 1913 im veröffentlicht wurde. Die Filme hingegen gelten als verschollen.
Leben danach Die Filme wurden in Neuseeland nie veröffentlicht und trat danach auch nie wieder als Filmschauspielerin in Erscheinung. Ihre einzigen Auftritte waren die auf Stammesveranstaltungen. Am 10. Februar 1914 heiratete sie in vom Stamm der und zog mit ihm in die , wo ein Fuhrunternehmen betrieb und die Familienfarm bewirtschaftete. Zwischen den Jahren 1915 und 1928 bekam sie acht Kinder, davon sechs Jungen und zwei Mädchen. Nach dem -Erdbeben von 1931 zog die Familie zurück nach , einem Stadtteil von , wo sie sich an Stammesangelegenheiten beteiligte und Gründungsmitglied der wurde. Sie starb am 15. September 1939 im Alter von nur 46 Jahren an einer Herzerkrankung.
Literatur
Weblinks
Einzelnachweise
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