Die Pfälzische Gedenkstätte für die Opfer der NS-Psychiatrie ist ein Denkmal, das an die Opfer des Pfalzklinikums für Psychiatrie und Neurologie während der Zeit des Dritten Reichs erinnert.

Lage Das Denkmal befindet sich auf der Gemarkung der Ortsgemeinde Göcklingen. Unmittelbar westlich verläuft die Gemarkungsgrenze zur Ortsgemeinde Klingenmünster. Auf deren Gemarkung befindet sich außerdem das benachbarte Pfalzklinikum, das von der Gedenkstätte durch die Bundesstraße 48 getrennt ist. Rund hundert Meter östlich der Gedenkstätte steht die vom Pfälzerwald-Verein betriebene Göcklinger Hütte im Keschtebusch.

Geschichte Als 1857 die damalige Kreis-Irrenanstalt Klingenmünster eröffnet wurde, folgte zwei Jahre später der Friedhof, der weiter östlich bereits auf Göcklinger Gemarkung entstand. Während des Zweiten Weltkriegs wurden sämtliche Insassen der seinerzeit Heil- und Pflegeanstalt Klingenmünster heißenden Institution gezielt ermordet; die Opferzahl betrug etwa 1880, die in Massengräbern auf dem Friedhof bestattet wurden. Ab 2004 wurde der Klinikfriedhof teilweise zu einer Gedenkstätte umgestaltet. Die Eröffnung bezüglich dieser neuen Funktion fand am 11. April 2008 statt.GedenkarbeitPfälzische Gedenkstätte für die Opfer der NS-Psychiatrie

Beschreibung Auf dem Friedhof befindet sich unter anderem ein denkmalgeschütztes Kriegerdenkmal.

Literatur Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (Hrsg.): Nachrichtliches Verzeichnis der Kulturdenkmäler Kreis Südliche Weinstraße (PDF; 10,0 MB). Mainz 2023.

Weblinks

Digitale Ausstellung "NS-Psychiatrie in der Pfalz"

Einzelnachweise

Kategorie:Gedenkort für Opfer der NS-Euthanasie Kategorie:Göcklingen Kategorie:Bauwerk im Landkreis Südliche Weinstraße Kategorie:Friedhof in Rheinland-Pfalz Kategorie:Pfalzklinikum für Psychiatrie und Neurologie