alternativtext=Ein Foto von Blanda Corony in Das literarische Leipzig 1897|mini|Blanda Corony abgebildet in Das literarische Leipzig 1897 Blanda Corony, geboren als Marie Kaufmann (* 1841 in Wien; † 26. Dezember 1911 in Halle an der Saale) war eine deutsch-österreichische Schriftstellerin und Theaterkritikerin. Als Pseudonyme benutzte sie die Namen Leo Schellbach und Rod. Freimund.
Leben Corony wuchs als Tochter eines Hof- und Gerichtsadvokaten auf. Ihre Eltern waren Friedrich Kaufmann und Anna geb. Edle von Mosel. Sie erhielt eine gute Ausbildung in Kunst und Literatur. Nach dem Tod ihrer Eltern zog sie in den 1880er Jahren nach Halle an der Saale.
Werk/Wirken Corony verfasste Novellen, Romane und Schauspielstücke. Sie war jahrelang beim General-Anzeiger Halle als Referentin für Kunst, Musik und Theater tätig. Zusätzlich arbeitete sie bei der musikalischen Monatsschrift Dur und Moll und den Redenden Künsten und weiteren belletristischen Korrespondenzen. Sie war Mitglied beim Allgemeinen Deutschen Schriftstellerverband.
Ihre Werke werden als Unterhaltungsromane und Kriminalromane beschrieben.
1913 heißt es im Führer durch die deutsche Literatur des 20. Jahrhunderts: „Ältestes Romanrezept, das mit stofflicher Spannung und Sentimentalität für die unterste Leserlichkeit arbeitet. Der Typ des ‚Kriminalromans‘ ohne die geringste künstlerische Bedeutung und in der papierenen Aufmachung des Zeitungsstils – darin soll aber keine außsergewöhnliche Herabsetzung liegen: es gibt derartige Schriftsteller, weil die Mehrzahl der Zeitungen ihre Erzeugnisse begehren und … der ‚Gesellschaftsroman‘ einer menge bekannter Autoren ist ja kaum mehr.“ alternativtext=Ein Foto aus Das literarische Leipzig – Leben und Werke von Blanda Corony|mini|Ein Foto aus Das literarische Leipzig – Leben und Werke von Blanda Corony Werke Prosa und Schauspiel Novellen in Allgemeine Modenzeitung. Leipzig 1888
Frauenrache. Roman. A. H. Payne. Leipzig 1892. Voller Text auf Russisch auf Library of Congress Schuld. Schauspiel. Felix Bloch. Berlin 1894. Doppelleben. Schauspiel. 1895. Ein gebrochenes Wort. Roman. 1897.
Das graue Haus. Roman. 1898. Im Banne der Kunst. Roman.1898. Schloß Schönfeld. Roman. 1898. Ein Sangesfest: Humoreske von B[landa] Corony. in Stenotachygraphen-Verein. Eisleben 1899. Satan Gold. Roman. 1900. Eva. Roman. Globus Verlag. Berlin ca. 1900 Wen trifft die Schuld. Roman. Globus Verlag. Berlin 1902. Voller Text auf DNB Voller Text auf Projekt Gutenberg Voller Text auf Deutsche Digitale Bibliothek Auf abschüssiger Bahn. Roman. 1902. Treue. Roman. 1903. Die Freiherren von Fillungen. Roman. 1904. Unter schwerem Verdacht. Roman. 1905. Unrecht Gut! Roman. 1905. Textausschnitt in Mußsestunden. Tägliches Unterhaltungsblatt zur „Dortmunder Zeitung“ 1. August 1905. Jugendliebe. Roman. 1905. Eine Künstlerehe. Roman. 1905. Schäumende Wogen. Roman. 1904–06.
Ein Fürstenhaus. Roman. 1906. Zertretenes Glück. Roman. 1907.
Droschke Nr. 77. Roman. 1908. Prinzessin Ilse. Roman. 1908. 1910 Sein Dämon. Roman. 1908. Die v. Freittersdorf. Roman. 1909. Sein einziges Gut. Roman. 1909.
Die Einsiedlerin von Helmsbruck. Kriminalroman. Berlin 1909. Der Detektiv. Roman. 1910. Die Tochter des Wucherers. Roman. 1894. und 1911 Auf schiefer Ebene. Roman. 1911.
Kritiken Lohengrin, Der Troubadour, Der Vogelhändler – 3 Kritiken in der Beilage des General-Anzeigers für Halle und den Saalkreis. Zugang zum Artikel
Weblinks
Blanda Corony Projekt Gutenberg Blanda Corony beim Kalliope-Verbund Blanda Corony: Eine Literarische Entdeckung auf MarsTT Verlag Blanda Corony Biografie auf biografiA
Einzelnachweise
Kategorie:Schriftsteller (Halle (Saale)) Kategorie:Theaterkritiker Kategorie:Roman, Epik Kategorie:Novelle Kategorie:Literatur (Sachsen-Anhalt) Kategorie:Literatur (Deutsch) Kategorie:Deutscher Kategorie:Person (Cisleithanien) Kategorie:Geboren 1841 Kategorie:Gestorben 1911 Kategorie:Frau