Ruodmann (* im 10. Jahrhundert; † 1. August 985Tod des Abtes Ruodmann von Reichenau, in: Regesta Imperii Online, abgerufen am 4. Juni 2024 in Reichenau) war von 972 bis 985 Abt des Klosters Reichenau.

Leben Ruodmann war Mönch der Reichenau und galt als reformerischer Reichenauer Abt„Grosser Helfer des Klosters St.Gallen. Bischof Konrad von Konstanz wurde vor 900 Jahren heiliggesprochen“ auf st-galler-nachrichten.ch vom 21. Mai 2024, abgerufen am 4. Juni 2024 und Vertreter der Gorzer Reformbewegung (Ordo Gorzensis).Werner Vogler: Eintrag Alawich in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), vom 21. September 2000, abgerufen am 4. Juni 2024 Ruodmann wurden gute Verbindungen zum ottonischen Herrscherhaus attestiert.Thomas Zotz: Zwischen König und Herzog. Zur Situation der Abtei Reichenau im ottonischen Schwaben in: Nomen et Fraternitas, RGA-E Band 62, S. 721–739, De Gruyter Verlag 2008

Abt Ruodmann bestattete 973 Burchard III., Herzog von Schwaben, in der – heute nicht mehr existenten – Erasmus-Kapelle der Kirche Sankt Georg auf der Reichenau.Zeittafel Insel Reichenau, abgerufen am 4. Juni 2024

Als Abt erhielt er große Schenkungen der letzten Nachkommen der beiden mächtigsten schwäbischen Geschlechter, der Alaholfinger und der Burkhardinger. So konnte er den Klosterbesitz außerordentlich vermehren und ein tragfähiges wirtschaftliches Fundament für eine zweite künstlerische Blüte der Reichenau bereiten.Kloster Reichenau, abgerufen am 4. Juni 2024 Unter den Äbten Eggehard I., Ruodman und Witigowo erreichte die Reichenauer Buchmalerei ihren künstlerischen Höhepunkt.Geschichte der Reichenau auf reichenau-tourismus.de, abgerufen am 4. Juni 2024

Literatur Ekkehards Casus Sancti Galli Thomas Zotz: Zwischen König und Herzog. Zur Situation der Abtei Reichenau im ottonischen Schwaben in: Nomen et Fraternitas, RGA-E Band 62, S. 721–739, De Gruyter Verlag 2008

Einzelnachweise

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