mini|Lachewitzer-Orgel der Pfarrkirche Drösing Christoph Lachewitzer (Lachewizer) (* spätes 17. Jahrhundert in Hohenfurth (heute: Vyšší Brod) an der Moldau in Tschechien; † Mitte des 18. Jahrhunderts in Urfahr) war ein österreichischer Orgelbauer.
Leben Christoph Lachewitzer war in den zwanziger Jahren des 18. Jahrhunderts in Freistadt in Oberösterreich als Orgelbauer und als Tischler tätig und erlernte nach seinen eigenen Angaben den Orgelbau in Mainz. 1728 baute er die Chororgel im Stift Zwettl. Bis 1740 ist er in Freistadt als Tischler nachweisbar.
Sein späterer Konkurrent Anton Leopold Preysinger, geb. 1710, soll bei ihm schon gearbeitet haben. Mit Anton Preysinger geriet er später in Konflikt, sodass ihm dieser bei einer Auseinandersetzung vorhielt, dass er bei Lachewitzer mehr das Tischlern als den Orgelbau gelernt habe.
Werkliste Jahr Ort Gebäude Bild Manuale Register Bemerkungen 1727 oder 1729 Drösing Pfarrkirche Drösing 160x160px|zentriert II/P 15 ursprünglich für die Franziskanerkirche in Langenlois errichtet, nach dessen Klosteraufhebung 1783 nach Drösing transferiert 1738 Thunau am Kamp Pfarrkirche Thunau am Kamp 160x160px|zentriert II/P 16 umstritten, ob von Anton Preysinger oder von Christoph Lachewitzer errichtethttps://web.archive.org/web/20030808071347/http://www.odb.at/Niederoesterreich.htm
Weblinks NÖ Kultur-Denkmal, Band 40 (PDF; 12 MB)
Organindex:
Einzelnachweise
Kategorie:Orgelbauer (Österreich) Kategorie:Person (Habsburgermonarchie vor 1804) Kategorie:Geboren im 17. Jahrhundert Kategorie:Gestorben im 18. Jahrhundert Kategorie:Mann