Die Harbacher Sägmühle ist eine abgegangene Sägemühle bei Harbach, einem Ortsteil der Stadt Murrhardt im baden-württembergischen Rems-Murr-Kreis. Von der ehemaligen Siedlung sind keine Überreste vorhanden.
Lage Die Sägemühle befand sich etwa 400 Meter nördlich von Harbach an dem gleichnamigen Bach gelegen. Der Flurname lautet Mühlwiesen.
Geschichte Über die Geschichte der Mühle ist nicht viel bekannt. Während der ersten Württembergischen Landesvermessung (1831) waren die Mühle und der Mühlkanal bereits vorhanden. Der Kanal hatte eine Länge von etwa 70 Metern. Die Mühle war in der Hand einer Eigentümergemeinschaft. Genannt sind Johann Mauser, der Bauer Georg L. Weller, Georg F. Wahl, Gottlieb Plapp, Johann Georg Holzwarth, Gottlieb Eisemann und Christian Gogel. Im Jahre 1903 war die Sägemühle noch vorhanden; in der Zeit des Mühlensterbens wurden die Gebäude abgebrochen, der Kanal zugeschüttet.
Literatur Flurkarte N. O. XLVII der Württembergischen Landesvermessung von 1831. Meßtischblatt Murrhardt 7023 (Stand 1903) aus der Deutschen Fotothek (die Harbacher Sägmühle ist mit S.M. gekennzeichnet). Gerhard Fritz, Helmut Glock, Walter Wannenwetsch: Die Mühlen im Rems-Murr-Kreis. Verlag Manfred Hennecke, Remshalden-Buoch 1996, ISBN 3-927981-49-4, S. 152.
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