Die Präsidentschaftswahl in Venezuela 2018 fand am 20. Mai statt.

Hintergrund Wirtschaftskrise

Seit 2013 herrscht in Venezuela eine schwere Wirtschaftskrise, die sich durch Hyperinflation und Versorgungsengpässe auszeichnet.

Politische Entwicklungen Nicolás Maduro ist seit der Präsidentschaftswahl 2013 nach dem Tod von Hugo Chávez amtierender Präsident Venezuelas.

Ergebnis Wahllokale: 98,99 %

Kandidaten Bertucci und Quijada: kein offizielles Ergebnis

Wahllokale: 98,78 %: Maduro: 6.190.612 Stimmen; Falcón: 1.917.036 Stimmen; Bertucci: 988.761 Stimmen; Quijada: 36.246 Stimmen. Gesamt: 9.132.655 Stimmen.

Summe nach Bundesländern: Maduro: 6.248.778 Stimmen (d. h. −86); Falcón: 1.927.931 Stimmen (d. h. −27); Bertucci: 996.636 Stimmen; Quijada: 36.432 Stimmen. Gesamt: 9.209.777 Stimmen (d. h. ±0).

Reaktionen Die Lima-Gruppe äußerte sich in einer gemeinsamen Erklärung: „Wir erkennen die Wahl nicht an, weil sie nicht den internationalen Standards einer demokratischen, freien, fairen und transparenten Abstimmung entspricht.“ Auch Bundesaußenminister Heiko Maas kritisierte „Das waren nicht die freien, fairen und transparenten Wahlen, die das venezolanische Volk verdient hat.“ Die USA verhängten als Reaktion weitere Sanktionen. Unterstützend äußerten sich dagegen die Staatschefs Boliviens und Nicaraguas.

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