mini|hochkant|Wappen derer von Helt (Heldt) im Wappenbuch des Westfälischen Adels mini|hochkant|Wappenvariante derer von Helt im Wappenbuch des Westfälischen Adels Helt (auch Heldt o. ä.) ist der Name eines erloschenen westfälischen Adelsgeschlechts.

Geschichte Das Geschlecht war in Hamm an der Lippe begütert.Spießen (1901–1903), S. 68.

Dietrich von Helt war mindestens von 1456 bis 1478 Richter zu Hamm.Landesarchiv Nordrhein-Westfalen Abteilung Westfalen, B 153u / Studienfonds Münster, Stift Überwasser, Münster / Urkunden, Nr. 189 - a, abgerufen am 19. Mai 2024.Vereinigte Westfälische Adelsarchive, Ass.Uk / Assen, Urkunden, Nr. Ass.Uk - 449, abgerufen am 19. Mai 2024. 1478 quittierte er dem Herzog von Kleve Johann I. über die Einlöse des ihm vom verstorbenen Grafen Gerhard von der Mark als Pfandschaft übertragenen Richteramts zu Hamm.Landesarchiv Nordrhein-Westfalen Abteilung Rheinland, AA 0053 / Kleve-Mark, Urkunden AA 0053, Nr. 2446, abgerufen am 19. Mai 2024. Evert de Helt, Bürger zu Hamm, bezeugte 1476 eine Urkunde von Dietrich von Schwansbell.Stadtarchiv Lünen, 06.02. / Haus Schwansbell (14.-20. Jh.), Nr. Urk. 32, abgerufen am 19. Mai 2024.

Laut Max von Spießen lebte ein Hermann Helt noch 1509. Derselbe erscheint noch 1512.Landesarchiv Nordrhein-Westfalen Abteilung Westfalen, U 189u / Haus Reck (Dep.) / Urkunden, Nr. 103, abgerufen am 19. Mai 2024. Hermann, Jorgen, Johann, Gertrud und Anna Helt, Kinder des verstorbenen Hermann Helt, erhielten 1563 vom Münsteraner Bischof Bernhard von Raesfeld, dem Domdekan und dem Kapitel sowie dem Münsteraner Erbmarschall Gert Morrien eine Rente verschrieben.Vereinigte Westfälische Adelsarchive, Uen.Uk / Uentrop, Urkundenbuch, Nr. Uen.Uk - 148, abgerufen am 19. Mai 2024. Hermann Helt war 1580 Notar.Landesarchiv Nordrhein-Westfalen Abteilung Westfalen, B 155u / Studienfonds Münster, Haus Kaldenhof / Urkunden, Nr. 54, abgerufen am 19. Mai 2024.

Wappen Blasonierung: In Gold ein schräglinks mit der Spitze nach unten gestelltes Messer mit schwarzem Griff. Auf dem Helm mit schwarz-goldenen Helmdecken das Messer pfahlweise gestellt zwischen einem offenen rechts goldenen, links silbernen Flug.

In einer Wappenvariante ist das Messer pfahlweise gestellt, mit der Spitze nach oben, oben begleitet von zwei Sternen.

Literatur Max von Spießen: Wappenbuch des Westfälischen Adels, mit Wappengrafiken von Adolf Matthias Hildebrandt, Band 1, Görlitz 1901–1903, S. 68 (uni-duesseldorf.de); Band 2, Görlitz 1903, Tafeln 162 (uni-duesseldorf.de) und 165 (uni-duesseldorf.de).

Einzelnachweise

Kategorie:Westfälisches Adelsgeschlecht