Erich Friedrich Karl Mattschaß, auch Mattschass (* 3. März 1866 in Charlottenburg; † 22. März 1946 in Berlin-Zehlendorf), war ein deutscher Maler.
Leben mini|Letzter Kampf vor der Barrikade von Orme am 28. November 1870, gemalt von Erich Mattschaß Mattschaß studierte drei Jahre an der Kunstakademie Berlin. Dort war Hugo Vogel sein Lehrer. Er bildete sich hauptsächlich als Autodidakt und wirkte als Historienmaler, Bildnismaler, Genremaler und Landschaftsmaler in Berlin und ab 1895 Düsseldorf.Friedrich Schaarschmidt: Zur Geschichte der Düsseldorfer Kunst, insbesondere im XX. Jahrhundert. Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen, Bagel, Düsseldorf 1902, S. 347 In Düsseldorf war er Mitglied der Psychologischen Gesellschaft des Spiritisten Leon von Erhardt.Leon von Erhardt: Ehre und Spiritismus vor Gericht. Eine Kampfesschrift für Wahrheit, sittliches Recht und Justizreform. H. Walther, Berlin 1897, Anhang, S. 7 (Google Books)
In den 1920er Jahren illustrierte u. a. Da steht im Wald geschrieben ... Bergwald-Geschichten von Fridel Marie Meyer-Kuhlmann. Durch seine Motive wurde er besonders als Kriegsmaler bekannt, der seine Kunst „in den Dienst unverzerrter deutscher Heldengeschichte stellt[e]“.Berliner Allerlei. In: Dresdner Nachrichten vom 28. März 1926, S. 19.
Ehrungen Aus Anlass des 50. Geburtstages von Adolf Hitler wurde er am 20. April 1939 zum Professor ernannt.Deutscher Reichsanzeiger und Preußischer Staatsanzeiger vom 21. April 1939, S. 1.
Literatur
Weblinks Eintrag in der Deutschen Digitalen Bibliothek Eintrag bei Museum-Digital Berlin
Einzelnachweise
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