Friedrich Paul Pfund (* 18. Oktober 1894 in Eisdorf (Teutschenthal); † 22. Juli 1963 in Berlin) war ein deutscher Maler und Grafiker.
Leben Er stammte aus der preußischen Provinz Sachsen und studierte von 1919 bis 1924 an der Kunstakademie in Berlin. Danach ließ er sich in Berlin-Wilmersdorf als Maler und Gebrauchsgrafiker nieder. Er arbeitete u. a. als Designer für die Deutsche Lufthansa und als Buchgestalter für den Erich Reiss Verlag Berlin, für den er Einbände und Schutzumschläge entwarf.
Von 1933 bis 1945 war Pfund Präsident des Bundes der Deutschen Gebrauchsgraphiker und Mitglied der Reichskulturkammer. Zudem trat er dem Kampfbund für deutsche Kultur bei. Bei den Kunstwettbewerben der Olympischen Sommerspiele 1936 war er Preisrichter der Kategorien „Gebrauchsgrafik“, „Grafik“, „Gemälde“ und „Zeichnungen und Aquarelle“. Aus Anlass des 50. Geburtstages von Adolf Hitler wurde er am 20. April 1939 zum Professor ernannt.Deutscher Reichsanzeiger und Preußischer Staatsanzeiger vom 21. April 1939, S. 1. Das Adressbuch verzeichnete ihn 1943 als Professor und Maler im Schiffbauerdamm 19 und mit der Wohnanschrift Kaiserdamm 5.
Sicher belegte Teilnahme an Ausstellungen in der Zeit des Nationalsozialismus
1933: Berlin, Haus Günther Deneke, und Chemnitz, König-Albert-Museum („Die Gemeinschaft“) 1937/1938: Leipzig, Museum der bildenden Künste („7. Große Leipziger Kunstausstellung. Leipziger Künstler unserer Zeit“)
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Einzelnachweise
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