Matthias Thönnissen (* 1977 in München) ist ein deutscher Filmregisseur, Drehbuchautor und Filmeditor.

Leben und Wirken Nach einigen Jahren als Filmeditor und Dokumentarfilmregisseur, schreibt und inszeniert er seit 2010 eigene Filme und Serien. Seine Erfahrungen im Bereich des Werbefilms verarbeitet er im pseudo-dokumentarischen Fernsehfilm Twinfruit – Die Dose muss menschlich werden. Es folgen die Serie Schlafschafe für ZDFNeo, und die experimentelle Comedyserie Normaloland, die für den Grimme-Preis nominiert wird und beim Serienfestival in Cannes im internationalen Wettbewerb läuft. 2023 dreht er mit seiner Kollegin Zarah Schrade die Serie Aufgestaut, die sich mit den Klimaprotesten auseinandersetzt und ein kontroverses MedienechoKritik DWDL, abgerufen am 8. April 2024 auslöst. In seinen Filmen erforscht er immer wieder das Spannungsfeld zwischen Dokumentarfilm und Fiktion. Oftmals tritt er in kleinen Rollen als Schauspieler auf.

Filmografie (Auswahl)

Filme 2005: Tracking the Soul 2011: Überflieger – Die Kunst des Skispringens 2012: Das Lachen ist nur aufgemalt 2014: Twinfruit – Die Dose muss menschlich werden

Serien 2021: Schlafschafe 2022: Normaloland 2023: Aufgestaut

Auszeichnungen 2006: Mountain Culture Award – Vancouver International Mountainfilm Festival 2010: Winner Foreign Feature Documentary – All Sports LA Film Festival 2022: Grimme-Preis 2022 – Nominierung für NormalolandNominierung Normaloland für den Grimme-Preis, abgerufen am 8. April 2024 2022: Canneseries Festival – Nominierung für Normaloland

Weblinks

Agenturprofil

Einzelnachweise

Kategorie:Filmregisseur Kategorie:Drehbuchautor Kategorie:Filmeditor Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1977 Kategorie:Mann