Die Schlesische Volkszeitung war eine in Breslau erscheinende katholische Tageszeitung, die 1868/69 aus den Breslauer Hausblättern für das Volk hervorging und 1944 in der Schlesischen Zeitung aufging.pacelli-edition.de: Schlesische Volkszeitung Den Angaben von Klaus Ullmann zufolge war es die „erste katholische Tagespresse des deutschen Ostens“.„Schlesische Volkszeitung“, in: Klaus Ullmann: Schlesien-Lexikon, S. 269
Eine Gruppe oberschlesischer Priester, darunter Carl Ulitzka, warf der Schlesischen Volkszeitung im September 1911 vor, die Kölner Richtung im deutschen Katholizismus zu unterstützen und eine „Interkonfessionalisierung“ der Zentrumspartei zu erstreben.Schlesische Volkszeitung Nr. 431, 20. September 1911, S. 1. Chefredakteur war in diesem Jahr Hubert Trimborn.
Literatur Leonhard Müller: Der Kampf zwischen politischem Katholizismus und Bismarcks Politik im Spiegel der Schlesischen Volkszeitung: ein Beitrag zur schlesischen Kirchen-, Parteien- und Zeitungsgeschichte. Breslauer Studien zur historischen Theologie – Bd. XIV; Verlag Müller & Seiffert 1929 Klaus Ullmann: Schlesien-Lexikon: für alle, die Schlesien lieben. 6., verbesserte Auflage. Kraft Verlag, Würzburg, 1992, ISBN 3-8083-1168-1
Weblinks Schlesische Volkszeitung Breslauer Hausblätter für das Volk
Einzelnachweise
Kategorie:Deutschsprachige Tageszeitung Kategorie:Zeitung (Schlesien) Kategorie:Medien (Breslau) Kategorie:Erscheinen eingestellt 1944 Kategorie:Ersterscheinen 1868 Kategorie:Katholische Zeitung Kategorie:Christentum in Schlesien