mini|Leipziger Buchmesse 2024 Ki-Hyang Lee (; * 1967 in Seoul) ist eine südkoreanisch-deutsche Verlegerin und literarische Übersetzerin. 2024 erhielt sie den Preis der Leipziger Buchmesse in der Sparte Übersetzung.

Biografie Ki-Hyang Lee wurde als eines von acht Geschwistern in Seoul geboren. Sie studierte Germanistik, Pädagogik und Japanologie in Seoul, Würzburg und München. 1992 kam sie nach Deutschland und promovierte 2001 an der Universität Würzburg über das Thema „Armut als neue Qualität der Helden im Fortunatus und im Goldfaden“. Um diese Zeit begann sie auch mit Übersetzungen aus dem Koreanischen ins Deutsche und war damit eine der ersten im Bereich der literarischen Übersetzungen. Sie ist auch die Übersetzerin der Werke der Literaturnobelpreisträgerin Han KangBarbara Hordych: Die Welt mit ihren Worten., in: Süddeutsche Zeitung vom 20. November 2024, S. R10.

Seit 2011 ist sie Verlegerin des Märchenwald Verlag München, der insbesondere asiatische Kinderbücher in deutscher Übersetzung und bilinguale, koreanisch-deutsche Fassungen von Literaturwerken herausgibt. Sie arbeitet als Lektorin und Übersetzerin sowie als Dozentin am Institut für Sinologie der Ludwig-Maximilians-Universität München. Sie lebt in München und ist zweifache Mutter.

Auszeichnungen und Ehrungen 2024: Preis der Leipziger Buchmesse für die Übersetzung von Der Fluch des Hasen von Bora Chung

Werke (Auswahl) Zu ihren Übersetzungen ins Deutsche gehören:

Bora Chung: Dein Utopia. Storys. Culturbooks Verlag, Hamburg 2025, ISBN 978-3-95988-248-4.

Weblinks

Erwähnungen als Übersetzerin in Rezensionen bei Perlentaucher Die Brückenbauerin, Porträt in der Süddeutschen Zeitung, 2016, von Jennifer Gaschler

Einzelnachweise

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