Kelvin Kilonzo (* 1993 in Mombasa, Kenia) ist ein deutscher in Berlin lebender Performancekünstler.
Werdegang Kilonzo studierte Schauspiel an der Theaterakademie Köln und zeitgenössischen Tanz an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Als Tänzer war er Kompaniemitglied von Sasha Waltz (DE), Mouvoir Company (FR/DE) und Neon Dance (UK). Als Performer ist er vor allem durch die Zusammenarbeit mit Anne Imhof und Lemohang J. Mosese bekannt. Durch das von ihm zusammen mit dem Musiker, Komponisten und Performer Pablo Giw gegründete Performance-Kollektiv SUM entstanden zahlreiche Kooperationen mit Fokus auf Bild- und Videokunst. Als Schauspieler gab Kilonzo sein Debüt in Martin Hawies TORO und erhielt den Preis als bester Darsteller für seine Leistung in Christoph Oliver Struncks The Third King beim Festival Revolution ME in New York.
Werke (Auswahl) 2023: Dyschronia, Julia Stoschek Foundation Berlin, Director: Kelvin Kilonzo, Pablo Giw, Maurits Boettger 2023: Ancestral Visions of the Future, Haus der Berliner Festspiele, Berlin, Director: Lemohang J. Mosese 2023: Last And First Men, Science Museum, London, Director: Adrienne Hart, Neon Dance 2023: Blazing Worlds, Radialsystem Berlin, Director: Sergiu Matis 2023: SYMPHONY MMXX, Staatsoper Unter den Linden, Berlin SYMPHONY MMXX, Director: Sasha Waltz & Guests 2021: Natures Mortes, Palais de Tokyo, Paris, Director: Anne Imhof 2021: Sex, Castello di Rivoli, Turin, Director: Anne Imhof 2021: Archipel, Tanz im August Berlin, Director: Stéphanie Thiersch, Mouvoir
Auszeichnungen Bermuda International Filmfestival 2018 in der Kategorie Outstanding Acting für „The Third King“ Revolution ME Festival New York 2018 in der Kategorie Best Actor Für „The Third King“
Einzelnachweise
Kategorie:Performancekünstler (Deutschland) Kategorie:Musiker (Deutschland) Kategorie:Videokunst Kategorie:Experimentalfilm Kategorie:Person (Zeitgenössischer Tanz) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1993 Kategorie:Mann