Unter dem Namen Erster Wiener Ruderclub LIA firmiert ein Sportverein aus Wien.
Geschichte und Lage Der Erste Wiener Ruderclub wurde am 16. September 1863 gegründet. Erster Präsident war Alfred von Kendler, nach dessen Frau Cornelia der Verein benannt ist. Sie entwarf auch die blaue Vereinsfahne.Gründung bei lia.at 1882 beteiligten sich die Ruderer von LIA an der Gründung des Wiener-Regatta-Vereins, im gleichen Jahr fanden die ersten Österreichischen Meisterschaften im Einer statt.Die ersten 25 Jahre bei lia.at Von 1902 bis 1945 war der Verein in Nußdorf ansässig.1888 bis 1938 bei lia.at Nach dem Anschluss Österreichs musste der italienische Vereinspräsident Romolo Catasta zurücktreten, da nur Deutsche einen deutschen Verein führen durften. Zwei Mitglieder mussten den Verein wegen des Arierparagraphen verlassen. 1939 übernahm LIA den akademischen Ruderverein der Arminen und hatte damit zwei Bootshäuser, eines in Nußdorf und eines an der unteren Alten Donau.1938 bis 1945 bei lia.at
Nach dem Zweiten Weltkrieg begann der Ruderbetrieb wieder an der alten Donau. Das Bootshaus in Nußdorf ging verloren.1945 bis 1963 bei lia.at Das Clubgelände befindet sich heute an der unteren Alten Donau.Bootshäuser bei lia.at
Erfolge Der Verein ist, nach eigenen Angaben, der älteste aktive Körpersport-Verein Österreichs und auch der erfolgreichste Ruderverein Österreichs.Geschichte bei lia.at
Bis 2022 hat der Verein 134 österreichische Meistertitel bei den Männer-Schwergewichten gewonnen, darunter 106 Vereinssiege und 28 Siege in Renngemeinschaften. Der Ruderverein Wiking Linz hat 128 Meistertitel gewonnen, allerdings nur sieben in Renngemeinschaften.Statistik bis Ende 2022 bei lia.at (Seite 6 der PDF-Datei) Bei den Leichtgewichten führt LIA mit 54 Titeln, davon 12 in Renngemeinschaften, vor Wiking Linz mit 36 Titeln.Statistik bis Ende 2022 bei lia.at (Seite 8 der PDF-Datei) Erfolgreichster Ruderer bei österreichischen Meisterschaften mit 51 Titeln ist Raimund Haberl vor den Gebrüdern Faderbauer mit je 26 Titeln.Statistik bis Ende 2022 bei lia.at (Seite 9 bis 11 der PDF-Datei) Im Frauenrudern hat LIA 20 Meistertitel errudert. Hier ist der Wiener Ruderclub Pirat mit 54 Titeln der erfolgreichste Verein.Statistik bis Ende 2022 bei lia.at (Seite 12 der PDF-Datei)
Bekannte Sportler Der Sohn des früheren Vereinspräsidenten Romolo Catasta wurde als italienischer Staatsbürger in Wien geboren. Romolo Catasta junior erruderte 1948 in London die Bronzemedaille im Einer, wobei er für Circolo Canottieri Aniene antrat. 1949 übernahm er die österreichische Staatsbürgerschaft und gewann noch einige österreichische Meistertitel für LIA.1945 bis 1963 bei lia.at
Alexander Mitterhuber war 1952 in Helsinki erster Olympiateilnehmer von LIA.Statistik bis Ende 2022 bei lia.at (Seite 48 der PDF-Datei)
In den 1970er Jahren fanden Weltmeisterschaften für Leichtgewichts-Ruderer nur auf inoffizieller Basis statt. In dieser Zeit gewann Raimund Haberl insgesamt sechs Medaillen, davon zwei Goldmedaillen.1964 bis 1988 bei lia.at
In den Jahren um 1990 waren die Brüder Gernot Faderbauer und Harald Faderbauer erfolgreich, Gernot wurde dreifacher Weltmeister im Leichtgewichts-Doppelvierer.
Norbert Lambing gewann bei den Weltmeisterschaften 1998 Bronze im Doppelvierer und war damit der erste Weltmeisterschaftsmedaillengewinner des Vereins im Rudern ohne Gewichtsbeschränkung.
Weblinks Internetauftritt des Rudervereins
Fußnoten
Kategorie:Sportverein (Wien) Kategorie:Vereinsgründung 1863 Wien