Die Griesbuckellandschaft Demmingen ist ein vom Regierungspräsidium Stuttgart am 29. Mai 1995 durch Verordnung ausgewiesenes Naturschutzgebiet auf dem Gebiet der Gemeinde Dischingen im Landkreis Heidenheim im äußersten Osten Baden-Württembergs.

Lage und Beschreibung Das 24,3 Hektar große Naturschutzgebiet besteht aus zehn Teilgebieten, die westlich des Dischinger Ortsteils Demmingen liegen. Es gehört zum Naturraum Ries-Alb.

Es handelt sich um mehrere durch den Meteoriteneinschlag im Nördlinger Ries entstandene Erhebungen. Die südlichen Griesbuckel sind bewaldet, die nördlichen überwiegend mit Magerrasen bedeckt.

Schutzzweck Wesentlicher Schutzzweck ist gemäß Schutzgebietsverordnung „die Erhaltung und Sicherung einer ausgeprägten, teils wald- und teils steppenheidebedeckten Griesbuckellandschaft wegen ihrer besonderen Eigenart; die Erhaltung und Sicherung der ökologisch wertvollen Lebensräume seltener Pflanzen- und Tierarten, darunter gefährdete Arten der Roten Liste wie zum Beispiel Mondraute und Küchenschelle [sowie] die Erhaltung des typischen Landschaftsbildes.“.

Siehe auch Liste der Naturschutzgebiete im Landkreis Heidenheim

Literatur Reinhard Wolf, Ulrike Kreh (Hrsg.): Die Naturschutzgebiete im Regierungsbezirk Stuttgart. Thorbecke, Ostfildern 2007, ISBN 978-3-7995-5176-2

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Einzelnachweise

Kategorie:Schutzgebiet (Umwelt- und Naturschutz) in Europa Kategorie:Naturschutzgebiet im Landkreis Heidenheim Kategorie:Dischingen Kategorie:Waldgebiet in Baden-Württemberg Kategorie:Schutzgebietsgründung 1995