Gruppe F der Fußball-Europameisterschaft 2024:
Türkei – Georgien 3:1 (1:1)
Portugal – Tschechien 2:1 (0:0)
Dem portugiesischen Team, das über das ganze Spiel hinweg nahezu vollständig die Spielkontrolle und deutlich mehr Ballbesitz besaß, gelang es in den ersten 60 Minuten nur selten, die spielerische Überlegenheit in zwingende Torchancen umzumünzen; es verwertete mehrere gute Chancen nicht und verpasste damit lange Zeit ein Tor. Die Tschechen traten offensiv nur über wenige Konter in Erscheinung. So erzielte Provod in der 62. Minute mit einem sehenswerten Distanzschuss entgegen dem Spielverlauf das 1:0 für Tschechien.
Portugal drängte auf den Ausgleich, dieser fiel dann nach einer portugiesischen Flanke in der 70. Minute, die Torhüter Staněk nur vor die Beine des unmittelbar vor ihm stehenden Hranáč klären konnte, von denen der Ball ungewollt ins eigene Tor abprallte.
Conceição erzielte in der Nachspielzeit das umstrittene 2:1 für Portugal. Diesem ging ein Bodycheck von Semedo an einem Tschechen voraus, der von Schiedsrichter Marco Guida ungeahndet blieb, woraufhin in der nachfolgenden Vorwärtsbewegung der Portugiesen das 2:1 fiel.
Cristiano Ronaldo wurde mit seinem Einsatz zum ersten Spieler, der bei sechs Europameisterschaften gespielt hat.
Pepe wurde im Alter von 41 Jahren und 113 Tagen zum ältesten Spieler, der je bei einer EM-Endrunde eingesetzt wurde. Er brach damit den Rekord von Gábor Király (40 Jahre und 86 Tage).Wer sind die ältesten Spieler bei einer EURO? In: uefa.com
Georgien – Tschechien 1:1 (1:0)
Türkei – Portugal 0:3 (0:2)
Mit diesem Spielergebnis qualifizierte sich Portugal frühzeitig als Gewinner der Gruppe für das Achtelfinale.
Georgien – Portugal 2:0 (1:0)
Tschechien – Türkei 1:2 (0:0)
Durch eine frühe gelb-rote Karte für Barák infolge zweier Fouls spielte Tschechien über 70 Minuten in Unterzahl. Insgesamt wurden 17 gelbe, eine gelb-rote und eine rote Karte verteilt. Bei beiden Mannschaften wurden mehrere Spieler mit gelben Karten verwarnt, weil sie von der Ersatzbank protestierend ins Spiel eingegriffen hatten. Das betraf bei Tschechien Schick, Jaroš und Červ, bei der Türkei Çakır und Güler, der zum Zeitpunkt der Verwarnung bereits ausgewechselt worden war.
Einzelnachweise
Gruppe F