Val-de-Cognac ist eine französische Gemeinde mit Einwohnern (Stand: ) im Département Charente in der Region Nouvelle-Aquitaine. Die Gemeinde gehört zum Arrondissement Cognac und ist Mitglied im Gemeindeverband Communauté d’agglomération du Grand Cognac.

Gemeindegliederung

Sie entstand mit Wirkung zum 1. Januar 2024 als Commune nouvelle durch Zusammenlegung der bis dahin selbstständigen Gemeinden Cherves-Richemont und Saint-Sulpice-de-Cognac, die fortan den Status von Communes déléguées besitzen. Der Verwaltungssitz befindet sich in Cherves-Richemont. Commune déléguéeEhemaligerINSEE-CodePLZFläche (km²)Einwohnerzahl ()Cherves-Richemont (Verwaltungssitz) 16097 16370 37,94 Saint-Sulpice-de-Cognac 16355 16370 23,82

Geografie Val-de-Cognac liegt am westlichen Rand des Départements an der Grenze zum benachbarten Département Charente-Maritime, etwa sechs Kilometer nordnordwestlich von Cognac in der historischen Provinz Angoumois. Das Gemeindegebiet wird vom Flüsschen Antenne durchflossen.

Umgeben wird Val-de-Cognac von den 16 Nachbargemeinden:

Sehenswürdigkeiten Name Ort Bemerkungen Bild Prioratskirche Saint-Vivien Cherves Ende des 11. Jahrhunderts erbaut, seit 1988 als Monument historique klassifiziert zentriert|175x175px Schloss Chesnel Cherves 1610 erbaut, seit 1965 in Teilen als Monument historique eingeschrieben zentriert|175x175px Logis de Boussac Cherves Im 17./18. Jahrhundert erbaut, seit 1987 in Teilen als Monument historique eingeschrieben zentriert|175x175px Herrenhaus Logis de Saint-Rémy Cherves Im 17./18. Jahrhundert erbaut, Fassaden und Dächer seit 1979 als Monument historique eingeschrieben zentriert|175x175px Burgruine Richemont Richemont Im 10. Jahrhundert erbaut, seit 1937 als Monument historique klassifiziert zentriert|175x175px Schloss Richemont Richemont In der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts erbaut zentriert|175x175px Kirche Saint-Georges Richemont Im 12. Jahrhundert erbaut, mit einer Krypta aus dem 7. 8. oder 9. Jahrhundert, die seit 1907 als Monument historique klassifiziert ist zentriert|175x175px Pfarrkirche Saint-Sulpice Saint-Sulpice-de-Cognac Erbaut in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts zentriert|175x175px Pyramide auf der Brücke über die Antenne Saint-Sulpice-de-Cognac 18. Jahrhundert zentriert|175x175px

Bildung Die Gemeinde verfügt über eine öffentliche Vorschule, eine öffentliche und eine private Vor- und Grundschule (École primaire) und eine öffentliche Grundschule (École élémentaire).

Sport und Freizeit Der GR 4, ein Fernwanderweg zwischen Royan und Grasse durchquert das südliche Gemeindegebiet. mini|hochkant|Pineau des Charentes rouge und blanc

Wirtschaft Im Mittelalter wurden in der Umgebung Getreide, Hanf und Safran angebaut; der Weinbau diente im Wesentlichen der Selbstversorgung der Bauern. Mit der zunehmenden Nachfrage nach Wein bzw. Cognac spielt der Weinbau heute die wirtschaftlich dominierende Rolle.

Die Gewinnung von Gips war und ist ein wichtiger Industriezweig in der Gemeinde. Die Gipsprodukte wurden 1904–1942 mit den fünf Dampflokomotiven der Tramway d’Usine à Plâtres de Champblanc nach Cognac transportiert.

Val-de-Cognac liegt in den Zonen AOC der Buttersorten Beurre Charentes-Poitou, Beurre des Charentes und Beurre des Deux Sèvres des Cognacs oder Eau-de-vie de Cognac oder Eau-de-vie des Charentes, des Cognacs Borderies und des Pineau des Charentes mit den Appellationen blanc, rosé und rouge.

Verkehr Die Route départementale 731, die ehemalige Route nationale 731, durchquert die Gemeinde von Nordwest nach Südost und verbindet sie mit Saint-Jean-d’Angély im Nordwesten und Cognac im Südosten.

Weblinks

Einzelnachweise

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