Caroline Ruiner (* 30. Oktober 1979 in Offenbach am Main) ist deutsche Soziologin an der Universität Hohenheim.Senat bestätigt Wiederwahl von Caroline Ruiner als Prorektorin für Digitale TransformationCaroline Ruiner Fachgebiet Soziologie der Universität Hohenheim

Leben und Wirken Caroline Ruiner studierte Soziologie und Betriebswirtschaftslehre an der Universität Frankfurt. 2009 promovierte sie an der Universität Augsburg und habilitierte 2018 an der Fakultät für Sozialwissenschaften der Ruhr-Universität Bochum mit der Arbeit „New Work and New Employment Relationships - Der Wandel von Arbeit und seine Auswirkungen auf individueller, organisationaler und überbetrieblicher Ebene“.

Nach ihrer Tätigkeit als Juniorprofessorin für Soziologie mit dem Schwerpunkt Arbeits- und Organisationssoziologie an der Universität Trier folgte 2019 die Berufung an die Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Universität Hohenheim.

Hauptforschungsgebiete Caroline Ruiner ist Leiterin des Fachgebietes Soziologie am Institut für Bildung, Arbeit und Gesellschaft der Universität Hohenheim. Ihre Forschung befasst sich mit dem Wandel der Arbeitswelt, insbesondere im Kontext der digitalen und nachhaltigen Transformation. Im Mittelpunkt stehen die Auswirkungen dieser Veränderungen auf Beschäftigte, Teams, Organisationen und Arbeitsbeziehungen. Weitere Schwerpunkte liegen auf der Gestaltung von New Work sowie auf dem Einsatz und der sozial und ethisch verantwortlichen Gestaltung von Künstlicher Intelligenz in der Arbeitswelt.

Mitgliedschaften (Auswahl) In der akademischen Selbstverwaltung Hohenheims engagierte sich Caroline Ruiner von 2020 bis 2021 als Geschäftsführende Direktorin des Instituts für Bildung, Arbeit und Gesellschaft und von 2020 bis 2026 als Sprecherin des Forschungsschwerpunkts „Work, Digitalization and Sustainability“. Sie ist Gründungsmitglied im Women and Gender Forum (WAG) der Society for the Advancement of Socio-Economics (SASE).

Caroline Ruiner war ab 2021 Prorektorin für Digitale Transformation an der Universität Hohenheim und damit die erste Person in diesem Amt. 2024 wurde sie im Amt bestätigt.Caroline Ruiner Prorektorin für Digitale Transformation Zugleich wurde das Prorektorat um den Bereich Nachhaltigkeit erweitert und in „Digitale Transformation und Nachhaltigkeit“ umbenannt. Nach über fünf Jahren in der Universitätsleitung entschied sie sich gegen eine erneute Kandidatur, um sich wieder verstärkt ihrer Forschung zu widmen.

Publikationen (Auswahl) Soziologie: Theorien, Methoden und Teildisziplinen, Uni-Taschenbücher GmbH und Wilhelm Fink GmbH & Co. Verlags-KG 2024 DOI:10.36198/9783838560731 The Meaning of Food: Bedeutungskonstruktion von Lebensmitteln durch Plattformen, 2023 DOI:10.17879/sun-2023-4954 Genossenschaften von Solo-Selbstständigen als neue Arbeitsmarktorganisationen, 2022 DOI:10.1515/zfsoz-2022-0002 New work and new employment relationships – der Wandel von Arbeit und seine Auswirkungen auf individueller, organisationaler und überbetrieblicher Ebene, Habilitationsschrift Ruhr-Universität Bochum 2018 Arbeits- und Industriesoziologie, Uni-Taschenbücher GmbH und Wilhelm Fink GmbH & Co. Verlags-KG 2016 ISBN 978-3-8385-4652-0

Weblinks Caroline Ruiner bei Google Scholar Caroline Ruiner bei Deutsche Gesellschaft für Soziologie Publikationen von Caroline Ruiner auf der Seite der Universität Hohenheim

Einzelnachweise

Kategorie:Soziologe Kategorie:Wirtschaftswissenschaftler Kategorie:Hochschullehrer (Universität Hohenheim) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1979 Kategorie:Frau