Klaus-Eckhard Paul Riebe (* 9. Juni 1927 in Olbernhau; † 13. August 2019 in Husum) war ein deutscher Agrarwissenschaftler und Hochschullehrer.

Leben und Wirken Klaus Riebe stammte aus dem sächsischen Erzgebirge. Nach dem Schulabschluss studierte er und erlangte den Abschluss als Diplom-Landwirt. 1951 wurde er an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg zum Dr. agr. promoviert. Nach seiner Habilitation 1957 wurde er Privatdozent an der Universität Kiel und begann dort seine Lehrtätigkeit. 1964 wurde er dort außerplanmäßiger Professor für Landwirtschaftliche Betriebs- und Arbeitslehre. Er lehrte und forschte zur angewandten Landwirtschaft, Betriebs- und Landarbeitslehre. Von 1966 bis 1989 war er an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel als Wissenschaftlicher Rat und Professor für Agrarwissenschaften, Landwirtschaftliche Betriebslehre tätig. Zudem wirkte er als Leiter der Abteilung Buchführung und Betriebsplanung am Kieler Institut für Landwirtschaftliche Betriebs- und Arbeitslehre. Er lebte in Ottendorf (bei Kiel); 1989 wurde er emeritiert.

Schriften (Auswahl) Die Arbeit in der kleinbäuerlichen Familienwirtschaft mit Kuhanspannung und Schleppereinsatz. Halle/S. 1951. Der moderne Kuhstall. Kiel 1957. Richtzahlen des Arbeitsbedarfs in der Innenwirtschaft landwirtschaftlicher Betriebe-. Wolfratshausen 1960. Fortschritte in der Landarbeit., Hamburg, Berlin 1961. (Mitautor): Die Anpassung der Organisation landwirtschaftlicher Betriebe an die Entwicklung der Arbeitskosten. Dortmund 1961.

Literatur Riebe, Klaus. In: Kürschners Deutscher Gelehrten-Kalender 1966. Walter de Gruyter & Co, Berlin 1966, S. 1985. Riebe, Klaus. In: Walter Habel (Hrsg.): Wer ist wer? Das deutsche Who’s Who. 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 1005.

Kategorie:Agrarwissenschaftler Kategorie:Hochschullehrer (Christian-Albrechts-Universität zu Kiel) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1927 Kategorie:Gestorben 2019 Kategorie:Mann