mini|Cynthia Nixon (2025) Cynthia Ellen Nixon (* 9. April 1966 in New York City) ist eine US-amerikanische Film-, Fernseh- und Theater-Schauspielerin. Sie wurde als Darstellerin der Anwältin Miranda Hobbes in der Fernsehserie Sex and the City (1998 bis 2004) international bekannt.
2018 nahm Nixon an der Vorwahl der Demokratischen Partei für das Gouverneursamt des Bundesstaates New York teil, unterlag jedoch dem Amtsinhaber Andrew Cuomo.
Privatleben Cynthia Nixon wurde 1966 in New York als einziges Kind von Anne und Walter Nixon geboren.Cynthia Nixon Biography IMDb.com, abgerufen am 5. September 2011. (englisch) Sie besuchte die Hunter College High School, bevor sie ihr Studium am Barnard College 1988 mit einem B.A. in Englisch abschloss.Cynthia Nixon Biography TV Guide, abgerufen am 5. September 2011 (englisch)
Von 1988 bis 2003 war sie mit Danny Mozes, einem Englischlehrer und Fotografen, liiert. Zusammen haben sie eine Tochter und einen Sohn (* 1996 und 2002).
Seit 2004 lebt Nixon in einer Beziehung mit Christine Marinoni. In einem Interview mit dem New York Magazine sagte sie 2006: „Es gab keinen inneren Kampf, es gab auch keine Bemühungen, etwas zu unterdrücken. Ich habe einfach diese Frau getroffen und mich in sie verliebt.“ Dennoch sei sie vom Medienrummel, den diese Beziehung ausgelöst habe, sehr überrascht gewesen.Educating Cynthia: How the Former Miranda Learned to Hide in Plain Sight New York Magazine, abgerufen am 15. Februar 2008 (englisch) 2009 gab das Paar seine Verlobung bekannt. Im Februar 2011 brachte Marinoni einen Sohn zur Welt.Meet Cynthia Nixon’s Newborn Son People Magazine, abgerufen am 5. September 2011 (englisch) Im Mai 2012 heiratete Nixon ihre Lebensgefährtin. Nixon war 2006 an Brustkrebs erkrankt und gilt inzwischen als genesen.Cynthia Nixon Beats Breast Cancer, Becomes Advocate ABC News, abgerufen am 9. März 2009 (englisch)
Karriere mini|Cynthia Nixon (2014) 1979 gab sie in einer Episode der Familienserie NBC Special Treat ihr Fernsehdebüt. Im Alter von 13 Jahren stand sie für ihren ersten Kinofilm Kleine Biester (1980) vor der Kamera. 1982 spielte Nixon an der Seite ihrer späteren Sex and the City-Kollegin Sarah Jessica Parker im Fernsehfilm Dies ist mein Kind! Im mit einem Oscar preisgekrönten Filmdrama Amadeus (1984) von Regisseur Miloš Forman spielte sie die Dienstmagd Lorl. 1985 hatte sie eine Nebenrolle in Robert Altmans Komödie Black Cats. Es folgten eine Reihe von Fernsehfilmen und -serien, bevor sie 1993 in einer kleineren Rolle in Barry Sonnenfelds Die Addams Family in verrückter Tradition wieder auf der Kinoleinwand zu sehen war. Im selben Jahr spielte sie eine Nebenrolle in Die Akte mit Julia Roberts und Denzel Washington in den Hauptrollen.
Ihre nächsten Filmrollen hatte sie in der Komödie Juniors freier Tag (1994) und an der Seite von Meryl Streep, Diane Keaton, Leonardo DiCaprio und Robert De Niro in Marvins Töchter (1996). Der internationale Durchbruch gelang ihr schließlich als Anwältin Miranda Hobbes in der Fernsehserie Sex and the City (1998 bis 2004). Neben mehreren Nominierungen für einen Golden Globe erhielt sie für ihre Darstellung 2004 den Emmy.
Nach dem Ende der Serie spielte sie im Fernsehfilm Heilende Quellen (2005) die Rolle der Eleanor Roosevelt. Für ihre Darstellung wurde sie mit einer Nominierung für einen Golden Globe und einen Emmy geehrt. Den bislang größten kommerziellen Erfolg ihrer Karriere feierte sie mit Sex and the City – Der Film und Sex and the City 2. Die Filme spielten zusammen weltweit über 703,5 Mio. US-Dollar ein.Sex and the City Box Office Mojo, abgerufen am 5. September 2011.Sex and the City 2 Box Office Mojo, abgerufen am 5. September 2011.
Neben ihrer Fernseh- und Filmkarriere ist Nixon auch eine erfolgreiche Theaterschauspielerin. Von 1980 bis 1981 spielte sie am Broadway im Stück The Philadelphia Story und wurde dafür 1981 mit dem Theatre World Award ausgezeichnet. Weitere Engagements am Broadway hatte sie u. a. mit The Heidi Chronicles (1989 bis 1990) und Angels in America (1993 bis 1994). 1995 war Nixon für den Tony Award als beste Hauptdarstellerin im Theaterstück Indiscretions nominiert. Im Juni 2006 wurde sie als beste Hauptdarstellerin im Broadway-Stück Rabbit Hole mit dem Tony Award ausgezeichnet. 2012 spielte sie die Hauptrolle in Wit von Margaret Edson.
Bewerbung als Kandidatin für die Gouverneurswahl in New York Nixon kandidierte im Jahr 2018 bei der Vorwahl der Demokratischen Partei für den Posten der Gouverneurin von New York gegen den Amtsinhaber Andrew Cuomo. Dies gab sie am 19. März 2018 via Twitter bekannt.Candidacy for governor Twitter, abgerufen am 23. März 2018 (englisch) In ihrer Kampagne warf Nixon Gouverneur Cuomo insbesondere mangelndes Profil als Progressiver vor und vertrat in ihrem Wahlkampf linkere Positionen als der Amtsinhaber. So forderte sie unter anderem eine flächendeckende gesetzliche Krankenversicherung auf bundesstaatlicher Ebene und ein größeres Engagement des Staates New York bei der Modernisierung der in weiten Teilen maroden New York City Subway.Der „Sex and the City“-Star würde einfach alles bezahlen, Die Welt, 30. August 2018 Anders als Nixon konnte Cuomo auf die Unterstützung namhafter Parteigrößen wie US-Präsident Joe Biden und Hillary Clinton zählen. Auch die beiden US-Senatoren für New York, Chuck Schumer und Kirsten Gillibrand, unterstützten Cuomos erneute Kandidatur. Bei der Abstimmung am 13. September erhielt Nixon knapp 35 % der Stimmen, Cuomo 65 %.New York Gov. Andrew Cuomo easily defeats actress and activist Cynthia Nixon in Democratic primary, CNN, 14. September 2018 (englisch)
Filmografie (Auswahl)
Auszeichnungen (Auswahl) mini|Cynthia Nixon, 2008 Emmy Award 2002, 2003: Nominiert als beste Nebendarstellerin in einer Comedy-Serie für Sex and the City 2004: Beste Nebendarstellerin in einer Comedy-Serie für Sex and the City 2005: Nominiert als beste Hauptdarstellerin in einem Fernsehfilm für Heilende Quellen 2008: Beste Gastdarstellerin in einer Drama-Serie für Law & Order: Special Victims Unit
Golden Globe Award 2000, 2001, 2003, 2004: Nominiert als beste Nebendarstellerin in einer Fernsehserie für Sex and the City 2006: Nominiert als beste Hauptdarstellerin in einem Fernsehfilm für Heilende Quellen 2021: Nominiert als beste Nebendarstellerin – Serie, Miniserie oder Fernsehfilm – für Ratched
Goldene Himbeere 2011: Schlechteste Schauspielerin für Sex and the City 2 (zusammen mit Kim Cattrall, Kristin Davis und Sarah Jessica Parker) 2011: Schlechtestes Schauspielerensemble für Sex and the City 2
Grammy Award 2009: Preis für das beste Hörbuch für An Inconvenient Truth von Al Gore (zusammen mit Beau Bridges und Blair Underwood)
Satellite Awards 2003: Nominiert als beste Nebendarstellerin in einer Fernsehserie für Sex and the City 2005: Nominiert als beste Hauptdarstellerin in einem Fernsehfilm für Heilende Quellen
Screen Actors Guild Award 2001, 2003, 2005, 2006: Nominiert als bestes Ensemble in einer Comedy-Serie für Sex and the City (zusammen mit Kim Cattrall, Kristin Davis und Sarah Jessica Parker) 2002, 2004: Bestes Ensemble in einer Comedy-Serie für Sex and the City (zusammen mit Kim Cattrall, Kristin Davis und Sarah Jessica Parker) 2006: Nominiert als beste Hauptdarstellerin in einem Fernsehfilm für Heilende Quellen
Theatre World Award 1981: Auszeichnung für The Philadelphia Story
Tony Award 1995: Nominiert als beste Hauptdarstellerin in einem Theaterstück für Indiscretions 2006: Beste Hauptdarstellerin in einem Theaterstück für Rabbit Hole 2017: Beste Nebendarstellerin für The Little Foxes
Young Artist Award 1987: Nominiert als beste Nachwuchsdarstellerin für Manhattan Project – Der atomare Alptraum
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