Guido Kosmehl (* 27. Juni 1975 in Leipzig) ist ein deutscher Politiker (FDP). Er ist seit 2021 Mitglied des Landtags von Sachsen-Anhalt, dem er bereits von 2002 bis 2011 angehörte.

Leben und Beruf Nach dem Abitur 1994 begann Guido Kosmehl 1995 ein Studium der Rechtswissenschaft an der Universität Leipzig. 1999 legte er sein 1. Staatsexamen ab. Von 1999 bis 2001 folgten Referendariat und 2. Staatsexamen. Bis 2003 war Guido Kosmehl wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Juristenfakultät der Universität Leipzig.

Partei Guido Kosmehl ist 1993 in die FDP eingetreten. Zwischen 2011 und 2013 war er Vorsitzender des FDP-Kreisverbandes Anhalt-Bitterfeld. Er war Vorsitzender der "Liberalen Juristen" in Sachsen-Anhalt, Mitglied des FDP-Landesvorstands und stellvertretender Vorsitzender des Landesfachausschusses Innen und Recht. 2006 wurde er zum Vorsitzenden der Grundsatzkommission des FDP-Landesverbandes ernannt, die 2008 ein neues Grundsatzprogramm unter dem Titel „Zukunftsland Sachsen-Anhalt“ vorlegte. 2025 trat Kosmehl als Kreisvorsitzender der FDP Anhalt-Bitterfeld an. Er verlor die Wahl mit 9:17 Stimmen gegen Marco Airoldi.

Öffentliche Ämter Guido Kosmehl war von 2002 bis März 2011 Abgeordneter im Landtag von Sachsen-Anhalt und bis 2006 Stellvertretender Fraktionsvorsitzender der FDP. Im September 2004 wurde Guido Kosmehl vom Landtag des Landes Sachsen-Anhalt zum stellvertretenden Mitglied im Ausschuss der Regionen (AdR) der Europäischen Union benannt. Guido Kosmehl war Sprecher für Innenpolitik, Bundes- und Europaangelegenheiten der FDP-Landtagsfraktion und betreute als Abgeordneter Anhalt-Bitterfeld, Burgenland, Dessau-Roßlau.

Guido Kosmehl war von 2004 bis 2007 Mitglied des Kreistages des Kreises Bitterfeld. 2025 trat er als Spitzenkandidat zur Stadtratswahl in Bitterfeld-Wolfen an. Er verpasste den Einzug, da die FDP keinen Sitz im Stadtrat erlang.

Bei der Landtagswahl 2021 kandidierte Kosmehl aus Platz 5 der FDP-Landesliste und zog über diesen in den Landtag ein, da die FDP bei der Wahl wieder über die Fünf-Prozent-Hürde kam. Zur Landtagswahl 2026 wurde er mit 51,8 % auf Platz 5 der FDP-Landesliste gewählt. Da die FDP den Einzug in den Landtag verfehlte, errang Kosmehl kein Mandat.

Weblinks Website von Guido Kosmehl

Einzelnachweise

Kategorie:Landtagsabgeordneter (Sachsen-Anhalt) Kategorie:Rundfunkrat des MDR Kategorie:Politiker (21. Jahrhundert) Kategorie:FDP-Mitglied Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1975 Kategorie:Mann