Klösmühle (fränkisch: GleesmühlW. D. Ortmann: Landkreis Scheinfeld, S. 97. Dort nach den Regeln des HONB folgendermaßen transkribiert: „glēsmṻl“.) ist ein Gemeindeteil des Marktes Markt Taschendorf im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim (Mittelfranken, Bayern). Klösmühle liegt in der Gemarkung Frankfurt.
Geographie Die Einöde liegt in Tallage an der Steinach und an der Staatsstraße 2417, die unmittelbar südlich in die Staatsstraße 2259 mündet bzw. nach Frankfurt führt (0,5 km nördlich). Die St 2259 führt nach Lachheim (0,8 km südöstlich) bzw. nach Thierberg (2,2 km westlich).
Geschichte Der Ort wurde 1456 als „Mule zu Frannckenfurt“ erstmals erwähnt, 1616 wurde der Ort „Gleßmühl“ genannt. Die Bedeutung des Ortsnamens ist unklar. Eine Ableitung vom Familiennamen Klein oder der Kurzform des Personennamens Nikolaus oder dem Substantiv klōʒ (mhd. für Klumpen), das die Bodenbeschaffenheit beschreiben könnte, ist aus sprachwissenschaftlicher Sicht unwahrscheinlich.W. D. Ortmann: Landkreis Scheinfeld, S. 97f.
Im Rahmen des Gemeindeedikts (frühes 19. Jahrhundert) wurde Klösmühle dem Steuerdistrikt Thierberg und der Ruralgemeinde Frankfurt zugeordnet. Am 1. Januar 1972 wurde Klösmühle im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Markt Taschendorf eingemeindet.
Baudenkmäler Mühle
Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1836 1840 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987Einwohner 8 8 5 5 4 11 6 8 7 9 4HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Im Jahre 1818 werden diese als Feuerstellen bezeichnet, 1840 als Häuser und 1836 und von 1885 bis 1987 als Wohngebäude. 1 1 1 1 1 1 1 1 1Quelle
Religion Klösmühle ist römisch-katholisch geprägt und war ursprünglich nach Mariä Himmelfahrt (Scheinfeld) gepfarrt. Seit 1931 ist die Kuratie St. Margaretha (Kornhöfstadt) zuständig.
Literatur
Weblinks
Fußnoten
Kategorie:Ortsteil von Markt Taschendorf Kategorie:Einzelsiedlung im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim Kategorie:Ersterwähnung 1456