mini|Grab von Kornmüller in Göttingen Alois Eduard Kornmüller (* 19. Oktober 1905 in Brüx, Österreich-Ungarn, heute Most, Tschechien; † 26. November 1968 in Göttingen) war ein deutscher Neurophysiologe. Kornmüller war einer der Pioniere der deutschen Elektroenzephalografie-Forschung.

Leben

Kornmüller war Schüler von Armin Tschermak-Seysenegg und Hans Berger. Später forschte er am Kaiser-Wilhelm-Institut für Hirnforschung in Berlin-Buch, wo er ab 1936 die Abteilung für Experimentelle Neurophysiologie leitete. Ab 1942 war er Honorarprofessor an der Universität Berlin.

Kornmüller war ab 1946 Leiter der Physiologischen Abteilung des Max-Planck-Instituts für Hirnforschung in Göttingen.

Von 1958 bis 1959 war er Präsident der Deutschen EEG-Gesellschaft, der heutigen Deutschen Gesellschaft für Klinische Neurophysiologie und Funktionelle Bildgebung.

Auszeichnungen Die Deutsche Gesellschaft für Klinische Neurophysiologie und Funktionelle Bildgebung (DGKN) vergibt jährlich den Alois-Kornmüller-Preis. Heutiger Name (seit 2021): DGKN-Nachwuchsförderpreis für Klinische Neurophysiologie – vormals Alois-Kornmüller-Preis.

Schriften (Auswahl)

Jung, R., Kornmüller, A.E.: Eine Methodik der Ableitung Iokalisierter Potentialschwankungen aus subcorticalen Hirngebieten. Archiv f. Psychiatrie 109, 1–30 (1938). https://doi.org/10.1007/BF02157817.

Literatur

Weblinks Kornmüller, Alois Eduard. In: Deutsche Biographie. Geschichte. In: dgkn.de. Kornmüller, Alois Eduard (1905-1968). In: Nachlassdatenbank. Bundesarchiv

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