Der Silberbach ist ein etwa 8 km langer rechter Zufluss der Fränkischen Rezat in der mittelfränkischen kreisfreien Stadt und im Landkreis Ansbach.

Name Der Name rührt von dem klaren, silbern glänzenden Wasser des Bachs her.

Geographie Verlauf Der Silberbach entspringt westlich des Ansbacher Gemeindeteils Kurzendorf auf etwa zwischen der Gemeindeverbindungsstraße nach Dautenwinden (etwa 200 m nördlich) und der BAB 6 (etwa 600 m südlich).

Der Bach fließt überwiegend in Richtung Osten.

Er fließt durch das Ansbacher Dorf Kurzendorf, das er eingedohlt unterquert. Er lässt Bernhardswinden rechts liegen und unterquert die Kreisstraße ANs 3. Er fließt südlich am ursprünglichen Ortskern von Deßmannsdorf vorbei. Hier wird sein Tal von der in den 1980er Jahren errichteten Brücke der B13 überquert. Anschließend fließt er zwischen Brodswinden und Höfstetten nach Wallersdorf. Hier wendet er sich in Richtung Norden, bis er die Grenze zwischen der Stadt und dem Landkreis Ansbach überquert und von links den Feuchtlachgraben aufnimmt.

Von hier an fließt er für den Rest seines Laufs wieder in östlicher Richtung. Er wird unter dem talquerenden Bahndamm der Bahnstrecke Treuchtlingen–Würzburg durchgeführt, durchläuft dann das größtenteils linksseits liegende Dorf Steinbach und mündet dann wenig abwärts und auf von rechts in die Fränkische Rezat.

Einzugsgebiet Das Einzugsgebiet des Silberbachs ist etwa 22 km² groß. Naturräumlich gesehen liegt es auf den Bibert-Schwabach-Rezat-Platten, einem Teil des Unterraums Südliche Mittelfränkische Platten des Mittelfränkischen Beckens. Mit etwa ist es am höchsten an seinem westlichen Rand nahe dem Solarfeld entlang der BAB 6 etwa einen Kilometer südwestlich von Kurzendorf.

Reihum grenzen die Einzugsgebiete der folgenden Nachbargewässer an: im Norden liegt das Einzugsgebiet des Onolzbachs mit seinem Zufluss Dombach und das der aufnehmenden Fränkischen Rezat; im Osten grenzt das Einzugsgebiet des Rezat-Zuflusses Büchenbach an; im Süden verläuft die BAB 6 auf der Europäischen Hauptwasserscheide und trennt das Einzugsgebiet des Silberbachs von dem der Altmühl, welcher von der Scheide her der Hesselbach und der Schreinermühlbach zulaufen.

Zuflüsse Die Liste enthält die Zuflüsse des Silberbachs von seiner Quelle bis zur Mündung. Die genannten Zahlen für Gewässerlänge und Mündungshöhe sind ca.-Werte, die auf Messungen im BayernAtlas beruhen. Zum Vergleich werden auch die entsprechenden Angaben zum Silberbach selbst genannt. ZuflussMündung Name Lage Länge(km) Höhe(m.ü.NHN) bei km OrtKlingengrabenlinks1,14587,1Kurzendorf(namenloser Bach)rechts1,0 452 6,6BernhardswindenBerhardswindener Grabenrechts1,3 433 4,9DeßmannsdorfMeinhardswindener Grabenlinks3,5 421 3,8HöfstettenBrodswindener Bachrechts3,3 408 2,7WallersdorfFeuchtlachgrabenlinks3,1 402 2,0zw. Wallersdorf und SteinbachSilberbach n. a. 8,4 393 0,0östlich von Steinbach

Mühlen

Die Wasserkraft des Silberbachs trieb früher zwei Mühlen und eine Hammerschmiede an. Mühle Ort Höhe(m) Aktuelle Nutzung BildUrsprung des Silberbachs bei Kurzendorf450Louismühlezwischen Deßmannsdorf und Höfstetten425PferdehofHöfstetter Mühle südöstlich von Höfstetten417Hammerschmiedenördlich von Wallersdorf408Silbermühlenordöstlich von Wallersdorf401 abgerissen in den 1950er Jahrenmini|80x80px|Scheune der SilbermühleMündung des Silberbachs in die Fränkische Rezat393

Siehe auch Liste von Zuflüssen der Fränkischen Rezat

Einzelnachweise BayernAtlas („BA“) Amtliche Online-Gewässerkarte mit passendem Ausschnitt und den hier benutzten Layern: Lauf und Einzugsgebiet des Silberbachs Allgemeiner Einstieg ohne Voreinstellungen und Layer: Höhe: Höhe abgefragt auf dem Hintergrundlayer Amtliche Karte (Rechtsklick). Länge: Länge abgemessen auf dem Hintergrundlayer Amtliche Karte. EZG: Einzugsgebiet abgemessen auf dem Hintergrundlayer Amtliche Karte.

Sonstige

Kategorie:Gewässer in Ansbach Kategorie:Fließgewässer im Landkreis Ansbach Kategorie:Geographie (Sachsen bei Ansbach)