mini|St. Hedwig (Sulzbach-Rosenberg) Die ehemalige Klosterkirche des Salesianerinnenklosters Sulzbach St. Hedwig in Sulzbach-Rosenberg, einer Stadt im Landkreis Amberg-Sulzbach in der Oberpfalz, gehört zum Bistum Regensburg. Das Bauwerk ist unter der Denkmalnummer D-3-71-151-41 als Baudenkmal in die Bayerische Denkmalliste eingetragen.

Beschreibung Die Saalkirche wurde 1762–65 errichtet. Sie besteht aus einem Langhaus, deren Längswände mit Pilastern gegliedert sind, zwischen denen sich Bogenfenster befinden, und einem eingezogenen, halbrund geschlossenen Chor im Westen. Aus dem Walmdach erhebt sich ein sechseckiger, offener Dachreiter, in dem eine Kirchenglocke hängt. Der Innenraum des Langhauses ist mit einem Stichkappengewölbe überspannt. Da die Nachlassmittel der Pfalzgräfin bald erschöpft waren, blieb die Einrichtung der Kirche lange unvollendet.

Als im Zuge der Säkularisation das Salesianerinnenkloster Sulzbach aufgelöst wurde, gelang es, die Kirche zu erhalten und schließlich fertigzustellen. 1808/09 erfolgte die Farbgebung der Altäre und der Raumschale, die bis heute fast unberührt erhalten geblieben sind

Auf das Altarretabel des Hochaltars malte Otto Gebhard 1765 die heilige Hedwig. Das Altarblatt mit der Heimsuchung Mariens am südlichen Altar stammt vom Ingolstädter Maler Johann Evangelist Hölzl. An den Wänden des Langhauses sind Gemälde aufgereiht, von denen die meisten aus dem 18. Jahrhundert stammen. Unter anderem findet sich im Norden ein Bilderzyklus über Nepomuk, den Schutzpatron von Böhmen und Bayern.

Orgel mini|Orgel mit Orgelprospekt von 1758 Die Orgel war von Andreas Weiß aus Nabburg 1758 ursprünglich für die Lorettokapelle am Annaberg gefertigt worden und gelangte 1843 in die Klosterkirche. 1925 erbaute Michael Weise hinter dem historischen Prospekt von Andreas Weiß eine neue Orgel mit 5 Registern auf einem Manual und PedalInformation zur Orgel

Die Disposition lautet:Orgeldatenbank Bayern v5 (2009) (online), abgerufen am 10. September 2026. Manual C–f3 Principal 8′ Salicional 8′ Gamba 8′ Violine 4′ Pedal C–d1 Subbaß 16′

Koppeln: M/P, Superoktavkoppel, Suboktavkoppel Spielhilfen: Pleno Bemerkungen: Kegellade, pneumatische Spiel- und Registertraktur, Rokokoprospekt von 1758

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

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