Heinz Josef Klaßen (* 1936 in Meppen) ist ein deutscher Fotograf und Maler.
Leben Klaßen studierte von 1957 bis 1963 an der Kunsthochschule Mainz Kunsterziehung und Philosophie auf Lehramt. Von 1966 bis 2000 war er Gymnasiallehrer an der Alfred-Krupp-Schule in Essen.
Seit 1970 betätigt Klaßen sich kontinuierlich künstlerisch im Bereich des Fotorealismus. Als Motiv dient überwiegend der Alltag des Ruhrgebiets: Straßenszenen, Reklame, Schaufenster, Nachtszenen, Bahnübergänge, Industriebrachen, Tankstellen. Nach 2001 entstanden auch Holzskulpturen.
Bereits in den 1970er-Jahren arbeitete Klaßen mit dem zu dieser Zeit in der Kunst noch verpönten Farbpositiv (Diafilm), teilweise auch schon ab 1959, wenn es ihm aus gestalterischen Gründen geboten schien. Diese Dias dienten als Vorlagen für seine fotorealistischen Gemälde. Seit 2015 widmet er sich auch der digitalen Rekonstruktion dieser Dias mithilfe seiner Malereien, an denen er sich für die Farbrekonstruktion orientiert.
2019 wurde ein Vorlass von 300 seiner Diapositive vom Fotoarchiv des Ruhr Museums in Essen übernommen.
Ausstellungen 1973: Iduna Versicherungshaus, Duisburg 2020: Heinz-Josef Klaßen – Fotorealist, Fotograf, Bildhauer. Cubus Kunsthalle, Duisburg 2020: Die weite Stadt. Ruhr Museum, Essen 2022: Damals in Venedig. Farbfotografien von 1976. Cubus Kunsthalle, Duisburg 2023: Vom Tanken und Leben im Ruhrgebiet. Cubus Kunsthalle, Duisburg
Weblinks Vita Heinz Josef Klaßen bei Pixelprojekt Ruhrgebiet
Einzelnachweise
Kategorie:Fotograf (20. Jahrhundert) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1936 Kategorie:Mann