Die Phosphatausscheidung, , ist die Ausscheidung von Phosphaten über den Urin.Willibald Pschyrembel: Klinisches Wörterbuch, 266., aktualisierte Auflage, de Gruyter, Berlin 2014, ISBN 978-3-11-033997-0

Eine über das Normalmaß hinausgehende Phosphatausscheidung wird als Hyperphosphaturie bezeichnet. Oft wird allerdings der Begriff „Phosphaturie“ synonym für Hyperphosphaturie verwendet.A. v. Domarus: Die Phosphaturie. In: Springer eBooks. 1919, S. 219–243 .

In den Nieren wird Phosphat in den Glomeruli filtriert und zu 85 bis 95 % im Nierenkanälchen wieder rückresorbiert. Die Ausscheidung wird durch die Hormone Calcitonin und Parathormon vermehrt, durch Vitamin D und das Wachstumshormon vermindert.

Die normale Ausscheidungsmenge im 24-Stunden-Sammelurin liegt zwischen 13 und 44 mmol/l.

Einzelnachweise

Kategorie:Urin Kategorie:Physiologie der Niere