Tobias Schenke (* 27. März 1981 in Rüdersdorf bei Berlin) ist ein deutscher Schauspieler.
Leben Tobias Schenke wuchs in Kleinmachnow auf. Er war während seiner Jugend ein Punk. Da Musik für ihn immer im Vordergrund stand, hatte er zunächst kein Interesse an der Schauspielerei. Im Alter von 12 Jahren wurde er auf dem Schulhof von einer Agentin entdeckt und feierte 1993 sein Leinwanddebüt.Katrin Lang: bei moviesection.de, abgerufen am 27. Dezember 2020. Seine Familie war mit Wolf Biermann und der Familie von Eva-Maria Hagen bekannt und auch ein Ziel der Staatssicherheit. Durch seine Kontakte im Schauspielumfeld war es ihm möglich, schnell in der Branche Fuß zu fassen. Die Schauspielschule brach er nach kurzer Zeit ab.
Bekannt wurde Tobias Schenke durch seine Rolle als Florian in Harte Jungs.
2003 machte er auch einen kurzen Abstecher ins Popmusik-Geschäft. Zusammen mit dem Sänger Adel Tawil nahm er den Titel Niemand hat gesagt auf.
mini|Tobias Schenke (links) in der Jury mit Franziska Stünkel, Karl Maier und Burkhard Inhülsen zum UND BITTE – Filmpreis 2013 in Hannover (2014)
Im März 2014 war Tobias Schenke Mitglied der Jury beim Und bitte - Filmpreis im Kino am Raschplatz in Hannover für den besten Kurzfilm 2013.Flyer zum Finale am Mittwoch, den 20. März 2014; siehe auch Das große Finale des UND BITTE – Filmpreis 2014 auf der Seite undbitte-filmpreis.de, zuletzt abgerufen am 26. März 2014
2013 spielte Tobias Schenke die männliche Hauptrolle in der Horrorsatire Gefällt Mir (Kinostart: 9. Oktober 2014).
Filmografie (Auswahl) 1994: Geheim – oder was?! 1997: Knockin’ on Heaven’s Door 1998: Das merkwürdige Verhalten geschlechtsreifer Großstädter zur Paarungszeit 1998: Solo für Klarinette 1998: Schimanski – Rattennest 1999: Alles Bob 1999: Schlaraffenland 1999: Ein Fall für zwei (Fernsehserie) – Tod eines Hackers 2000: Nicht heulen, Husky! 2000: Thrill – Spiel um dein Leben 2000: Harte Jungs 2000: Fußball ist unser Leben 2001: Polizeiruf 110 – Zerstörte Träume 2001: 100 Pro 2001: Tatort – Bestien 2002: Goebbels und Geduldig 2002: Knallharte Jungs 2002: Ein Leben lang kurze Hosen tragen 2002: Frühstück? (Kurzfilm) 2003: Alarm für Cobra 11 (Rock’n Roll als Johny) 2003: Der letzte Lude 2004: Kleinruppin forever 2005: Großstadtrevier – Blackout 2005: Die letzte Schlacht 2005: Die Patriarchin 2006: Der Untergang der Pamir 2006: Die ProSieben Märchenstunde: Tischlein deck dich 2006: Küss mich, Genosse! 2006: Mörderische Erpressung (TV-Krimi) 2007: Große Lügen! 2007: Tatort – Wem Ehre gebührt 2007: Der Alte – Folge 322: Jakob 2007: Tatort – Bienzle und sein schwerster Fall 2008: Das Feuerschiff 2008: Die Weisheit der Wolken 2008: Höhere Gewalt 2009: Must Love Death 2009: Polizeiruf 110 – Alles Lüge 2009: Der Seewolf 2009: Küstenwache: Blutsbrüder 2010: Tatort – Der Fluch der Mumie 2010: Ein Fall für zwei - Zerstörte Träume 2010: Alpha 0.7 – Der Feind in dir 2011: Der letzte Bulle (Fernsehserie) – Folge: Wer findet, der stirbt 2012: Tim Sander goes to Hollywood 2012–2016: Heiter bis tödlich: Akte Ex (Fernsehserie) 2014: Gefällt Mir 2015: Kartoffelsalat – Nicht fragen! 2015: Taxi 2016: Notruf Hafenkante (Fernsehserie, Folge Melody) 2019: Letzte Spur Berlin – Sommersonnenwende 2024: Broke. Alone. A Kinky Love Story
Hörspiel 2017: Die jungen Detektive – und der verfluchte Nachtwächter
Diskografie 2003: Niemand hat gesagt (feat. Kane) 2010: Helden (Südstern feat. Tobias Schenke)
Auszeichnungen 2001: DIVA-Award
Literatur Manfred Hobsch, Ralf Krämer, Klaus Rathje: Filmszene D. Die 250 wichtigsten jungen deutschen Stars aus Kino und TV. Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 2004, ISBN 3-89602-511-2, S. 361 f.
Weblinks
, abgerufen am 5. Juni 2025
Einzelnachweise
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