mini|250px|Guru in Hamburg (1999) mini|250px|DJ Premier (links) und Guru Guru; bürgerlich Keith Edward Elam (* 17. Juli 1961Scan von Keith "GURU" Elams Pass bei CBC News vom 20. April 2010 (englisch) in Boston, Massachusetts; † 19. April 2010 in New York City) war ein US-amerikanischer Rapper. Der Name Guru steht für Gifted Unlimited Rhymes Universal.

Guru wurde vor allem als eine Hälfte des Hip-Hop-Duos Gang Starr bekannt und initiierte außerdem das Projekt Jazzmatazz.

Werdegang mini|250px|Guru (links) und Solar im Jahr 2006 Keith Edward Elam wurde im Juli 1961 als Sohn des ersten afroamerikanischen Richters in Boston geboren. Elam bekannte sich wie zahlreiche Hip-Hop-Musiker zu den Lehren der Organisation The Nation of Gods and Earths.

Er war Teil des Duos Gang Starr und gründete das Projekt Jazzmatazz, mit dem er Verbindung von Jazz und Hip-Hop anstrebte. Für die verschiedenen Jazzmatazz-Alben arbeitete er unter anderem mit Donald Byrd, Erykah Badu, Herbie Hancock, Isaac Hayes, Macy Gray, MC Solaar, N'Dea Davenport, Roy Ayers, Kelis und Branford Marsalis zusammen. Darüber hinaus übernahm er auch kleinere Filmrollen und steuerte die Stimme für 8-Ball aus dem Videospiel Grand Theft Auto III bei. Am 28. Februar 2010 erlitt Guru einen Herzinfarkt.Hip-Hop.de: Guru: Nach Herzstillstand im Koma Später wurde bekannt, dass Guru bereits seit dem 2. Februar 2010 im Krankenhaus gelegen hatte, darüber aber nur seinen besten Freund und Produzentenpartner Solar informiert hatte. Zudem übertrug Guru alle Rechte zu Entscheidungen, die seine Gesundheit betreffen, auf Solar.Rap.de:

Guru starb am 19. April 2010 im Alter von 48 Jahren an den Folgen einer KrebserkrankungZeit-blog: https://blog.zeit.de/tontraeger/2010/04/20/rapper-guru-ist-verstorben_5239 in New York City.

Rezeption Hans Nieswandt schrieb in einem Nachruf zu Guru für Die Welt, der Rapper sei in den 1980er Jahren Grund für die steigende Anerkennung der Rap-Musik vonseiten des Feuilletons gewesen. Hip-Hop-Musik, die zuvor aus jugendlichem Aufbegehren und Party-Musik bestand, wurde „intellektuell respektabel“ und erreichte eine Seriosität, die später nicht mehr erzielt werden konnte. Neben den Texten wird auch die Bedeutung des musikalischen Ansatzes von Guru, der Hip-Hop mit Jazz verband, hervorgehoben.Welt Online: Nachruf auf Guru – Dafür, wie man im HipHop sagt, Respect!

Diskografie

Alben

Weitere Alben 1995: Guru Presents – Ill Kid Records 2008: The Best of Guru’s Jazzmatazz 2010: Guru’s Jazzmatazz – The Remixes

Singles

→ siehe auch Gang Starr/Diskografie

Filmografie Grand Theft Auto: Liberty City Stories 2005 als 8-Ball Kung Faux 2003 als Stimme Over/Various Urban Massacre 2002 als Cereal Killah Grand Theft Auto III 2001 als 8-Ball 3 A.M. 2001 als Hook-Off Train Ride 2000 als Jay The Substitute 2: School's Out 1998 als Little B. Who's the Man? 1993 als Martin Lorenzo

Weblinks

Quellen

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