mini|300px|Blick auf Nova Gorica mini|300px|Landkarte der Stadtgemeinde Nova Gorica Die Stadtgemeinde Nova Gorica (slowenisch: Mestna občina Nova Gorica) ist eine der zwölf Stadtgemeinden Sloweniens. Sie trägt den Namen ihres Hauptortes, der Stadt Nova Gorica.

Nova Gorica liegt im Westen Sloweniens nördlich von Triest unmittelbar an der italienischen Grenze in der historischen Landschaft Primorska (Region Goriška).

Gemeinsam mit ihrer italienischen Nachbarstadt Gorizia ist Nova Gorica 2025 Europäische Kulturhauptstadt.

Ortschaften und Siedlungen der Stadtgemeinde Zur Stadtgemeinde gehören folgende Ortschaften und Siedlungen (in Klammern die deutschsprachigen Namen aus der Zeit vor 1918): Ajševica (Aisowitz im Rosenthal) Banjšice (Wannschitz) Bate (Sankt Lorenzkirchen) Branik (Reifenberg) Brdo (Warde) Budihni (Bidichen) Čepovan (Zepowein) Dornberk (Dornberg) Draga (Drack) Dragovica (Dragowitz) Gradišče nad Prvačino (Dietenhof) Grgar (Gregor) Grgarske Ravne (Raunach) Kromberk (Kronberg) Lazna (Lastenau im Kaltenthal) Loke (Kornhalle) Lokovec (Lockawitz) Lokve (Wüstenau) Nemci (Deutschendorf) Nova Gorica (Neu-Görz) Osek (Ossek) Ozeljan (Oslach) Podgozd (Unterwald) Potok pri Dornberku (Bachloch) Preserje (Pressriach) Pristava (Prestau) Prvačina (Präbendlach) Ravnica (Raunitz) Rožna Dolina (Rosenthal) Saksid (Sachset) Solkan (Salkon) Spodnja Branica (Unter Bärnawitz) Stara Gora (Altenberg) Steske (Rauchenstein) Sveta Gora (Heiligenberg) Šempas (Schönpass) Šmaver (Sankt Mauer) Šmihel (Sankt Michael bei der Liach) Tabor (Taborberg) Trnovo (Ternau im Königswald) Vitovlje (Wittenburg) Voglarji (Voglersdorf) Zalošče (Salosche)

Nachbargemeinden

Gemeindepartnerschaften Nova Gorica unterhält Partnerschaften mit folgenden Städten und Gemeinden: , Österreich , Italien , Serbien , Kroatien

Sehenswürdigkeiten Goriška Regionalmuseum in Schloss Kromberk, Villa Bartolomei Museum an der Grenze Kloster Kostanjevica mit der Bourbonengruft Wallfahrtsort Sveta Gora Brücke von Solkan

Söhne und Töchter der Stadt

Matej Bor (1913–1993), Dichter, Journalist und Partisan Jure Franko (* 1962), Skirennläufer Marjan Štrukelj (* 1964), Kanute Uroš Seljak (* 1966), Kosmologe und Astrophysiker Nataša Velikonja (* 1967), Dichterin, Soziologin, Essayistin und Übersetzerin Ana Bucik (* 1993), Skirennläuferin Andrej Kotnik (* 1995), Fußballspieler Evelina Kos (* 1996), Fußballspielerin Geschichte mini|Bahnhof der Wocheiner Bahn. Die Grenze zu Gorizia (Italien) verläuft durch den Kreis im Bildvordergrund Durch den Frieden von Paris wurde die bis 1918 österreichische, bis 1945 italienische Stadt Görz/Gorizia geteilt.

Östlich der Altstadt von Gorizia wurde die Grenze unmittelbar westlich der Wocheiner Bahn festgelegt, so dass sie quer über den Bahnhofsvorplatz (Piazza Transalpina / Trg Evropa) verläuft.

Der Bahnhof war am 1. Mai 1945 zusammen mit der gesamten Stadt Görz östlich des Isonzo von jugoslawischen Partisanen besetzt worden.

1948 wurde der Grundstein für den neuen Stadtkern von Nova Gorica gelegt, eine Stadt vom Reißbrett, die das bedeutendste Urbanismusprojekt des Stadtplaners und Architekten Edvard Ravnikar ist, als neues urbanes Zentrum für die jugoslawische Seite der Grenze. Zu Nova Gorica gehören allerdings auch ältere Siedlungen, die es bereits vor 1947 gab.

Auf dem Gebiet der Stadtgemeinde wurden in mehreren Ortschaften Massengräber aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs gefunden.

Seit Gründung der Universität Nova Gorica im Jahre 1995 ist Nova Gorica eine Universitätsstadt.

Siehe auch Liste der Gemeinden in Slowenien

Weblinks

Touristische Informationen auf vipavskadolina.si

Einzelnachweise

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