mini|300px|Übersichtskarte der Ortsteile mini|400px|Slovenj Gradec Die Stadtgemeinde Slovenj Gradec (slowenisch: Mestna občina Slovenj Gradec) ist eine der zwölf Stadtgemeinden Sloweniens.
Sie trägt den Namen ihres Hauptortes, der Stadt Slovenj Gradec und ist der statistischen Region Koroška (Unterkärnten) zugeordnet.
Im Jahr 2023 lebten 16.955 Personen in der Stadtgemeinde, davon 7.513 im Hauptort.
Lage Slovenj Gradec liegt im unteren Mislinja-Tal am Zusammenfluss von Mislinja und Suhodolnica.
Das Stadtzentrum selbst liegt auf 478 m. ü. A. Im Osten umfasst die Stadtgemeinde Teile des Pohorje (Bacherngebirge) und im Westen hat sie Anteil an den Karawanken (Karavanke), wo sie mit dem Berg Uršlja gora mit 1699 m. ü. A. ihre höchste Erhebung erreicht.
Slovenj Gradec liegt rund 45 km westlich der Stadt Maribor und rund 65 km nordöstlich der Landeshauptstadt Ljubljana.
Stadtgliederung Die eigentliche Stadt Slovenj Gradec gliedert sich in fünf Stadtbezirke (slow.: Četrtne skupnosti, Abkürzung: ČS). ČS Center ČS Legen-mesto ČS Polje ČS Stari trg-mesto ČS Štibuh
Ortschaften und Siedlungen der Stadtgemeinde Folgende Ortschaften und Siedlungen gehören zur Stadtgemeinde:
1 Sele gehört nur teilweise zur Stadtgemeinde Slovenj Gradec, die Gemeinde Ravne na Koroškem umfasst einen weiteren Teil.
Nachbargemeinden
Partnerstädte Český Krumlov, Tschechien, seit 1997.
Geschichte
Auf dem Gebiet der Stadtgemeinde Slovenj Gradec liegen zahlreiche Massengräber aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs.Lokacije prikritih vojnih grobišč (Standorte der verborgenen Kriegsgräber). Vir: Služba za vojna grobišča, Ministrstvo za delo, družino in socialne zadeve. Datum: 2009. http://www.geopedia.si/?params=L7387#T105_L7387_x499072_y112072_s9_b4, abgerufen am 5. Oktober 2023. Das größte Massengrab in der slowenischen Koroška befindet sich in Žančani zwischen den Ortsteilen Štari Trg und Raduše.Florian Thomas Rulitz, Die Tragödie von Viktring und Bleiberg, Partisanengewalt in Kärnten am Beispiel der antikommunistischen Flüchtlinge im Mai 2023, 2. Auflage, Klagenfurt/Celovec – Ljubljana/Laibach – Wien/Dunaj, 2012, S. 260.https://www.pastir.si/spominska-slovestnost-zancani/, abgerufen am 1. November 2023.
Ab den 1950er Jahren erlebte die Stadt eine rasante Industrialisierung und wurde schließlich zum inoffiziellen wirtschaftlichen und politischen Zentrum des slowenischen Kärntens. Im Jahr 1994 wurde sie zu einer der slowenischen Gemeinden mit dem Status einer Stadtgemeinde.
Persönlichkeiten Söhne und Töchter der Gemeinde Personen, die im Ort gewirkt haben
Siehe auch Liste der Gemeinden in Slowenien
Weblinks
Website der Stadt Slovenj Gradec Karte der Gemeinde Slovenj Gradec
Einzelnachweise
Slovenj Gradec Slovenj Gradec