miniatur|hochkant|Alfons von Bayern, in Ornat des St. Georgiritterorden

miniatur|hochkant|Louise Victoire d’Orléans und Alfons von Bayern, Hochzeitsfoto (1891)

miniatur|hochkant|Sarkophag von Alfons von Bayern in der Wittelsbachergruft von St. Michael in München

Alfons Maria Franz Clemens Maximilian von Bayern (* 24. Januar 1862 in München; † 8. Januar 1933 ebenda) war ein königlicher Prinz und General der Kavallerie.

Leben Herkunft Alfons entstammte dem Adelsgeschlecht der Wittelsbacher. Er war der Sohn des Prinzen Adalbert von Bayern und dessen Gemahlin Infantin Amalia del Pilar von Spanien und ein Enkel König Ludwigs I.

Militärkarriere Nach dem Besuch eines Humanistischen Gymnasiums und der Universität trat er 1880 als Sekondeleutnant in das 1. Infanterie-Regiment „König“ der Bayerischen Armee ein. Im Jahr darauf folgte seine Kommandierung zum 3. Feldartillerie-Regiment „Königin Mutter“ und 1882 wurde er in das 1. Schwere-Reiter-Regiment „Prinz Karl von Bayern“ versetzt. 1884 zum Rittmeister befördert, diente Alfons ab 1886 als Eskadronchef und nahm 1888/89 und 1891/92 an den Lehrveranstaltungen der Kriegsakademie (Übungsreise, Kriegsgeschichte) teil. Noch als Major wurde er am 15. Juli 1892 zum Regimentskommandeur ernannt. In dieser Stellung stieg er weiter auf und übernahm schließlich als Generalmajor 1899 das Kommando über die 1. Kavallerie-Brigade. 1901 zum Generalleutnant befördert, wurde Alfons von seinem Kommando enthoben. 1905 folgte noch seine Beförderung zum General der Kavallerie.

Er war Chef des in Hofgeismar stationierten Dragoner-Regiments „Freiherr von Manteuffel“ (Rheinisches) Nr. 5.

Alfons liegt in der Michaelskirche zu München begraben.

Familie Alfons hatte erst um die Hand von Louise Victoires Cousine Marie Valerie von Österreich angehalten. Doch das erste Treffen war derart langweilig, dass es zu keiner Hochzeit kam.

Am 15. April 1891 heiratete Alfons auf Schloss Nymphenburg Louise Victoire d’Orléans, die Tochter von Ferdinand d’Orléans und Sophie Charlotte Herzogin in Bayern. Aus der Ehe gingen folgende Kinder hervor:

Joseph Clemens (1902–1990), Kunsthistoriker Elisabeth Maria (1913–2005) ⚭ 1939: Franz Josef von Kageneck (1915–1941)| ⚭ 1944 (o|o 1953): Ernst Küstner (* 1920)

Literatur Othmar Hackl: Die Bayerische Kriegsakademie (1867–1914). C.H. Beck’sche Verlagsbuchhandlung. München 1989. ISBN 3-406-10490-8. S. 402.

Weblinks

Alfons #Bayern Kategorie:Absolvent der Bayerischen Kriegsakademie Kategorie:General der Kavallerie (Bayern) Kategorie:Mitglied des Bayerischen Reichsrates Kategorie:Träger des Hubertusordens Kategorie:Träger des Bayerischen Militärverdienstordens (Großkreuz) Kategorie:Ritter des Schwarzen Adlerordens Kategorie:Großkreuz des Hausordens der Wendischen Krone Kategorie:Träger des Sterns von Rumänien (Großkreuz) Kategorie:Ritter des Ordens vom Goldenen Vlies (Spanien) Alfons #Bayern Kategorie:Deutscher Kategorie:Bayer Kategorie:Geboren 1862 Kategorie:Gestorben 1933 Kategorie:Mann