Iman Beney (* 23. Juli 2006 in Yverdon-les-Bains) ist eine Schweizer Fussballspielerin. Sie spielt für Manchester City und gehört zum Kader der Schweizer Nationalmannschaft.

Karriere Verein Beney begann im Alter von acht Jahren auf Klubebene Fussball zu spielen. Zunächst spielte sie in ihrem Heimatkanton Wallis für den FC Savièse, später für den FC Sion, oft gemeinsam mit Naomi Luyet.Stéphane Fournier: Naomi Luyet et Iman Beney: «L’Euro 2025 avec l’équipe de Suisse n’est plus un rêve, c’est un objectif». In: Le Nouvelliste, 16. Dezember 2024, abgerufen am 30. Dezember 2024. Sie besuchte von 2018 bis 2021 die Football Academy des Schweizerischen Fussballverbands in Biel.Lionel Pittet: Chez les Beney, le gène du football se transmet (aussi) de père en fille. In: Le Temps. 23. Juni 2023, abgerufen am 1. Juli 2023. 2022 wurde sie mit 16 Jahren in das Kader der ersten Mannschaft der YB Frauen aufgenommen. Am 20. August 2022 gab sie ihr Debüt in der Women’s Super League. Beney sicherte sich einen Stammplatz und überzeugte bereits in ihrer ersten Saison derart, dass sie ins Team der Saison gewählt wurde.Golden Eleven 2022/23. In: golden11.ch. 16. Mai 2023, abgerufen am 1. Juli 2023. Sie trainierte daneben weiterhin zwei bis dreimal pro Woche mit den Knaben. Aufgrund eines Kreuzbandrisses, den sie sich im Trainingslager der Nationalmannschaft kurz vor der Abreise an die Weltmeisterschaft zugezogen hatte, verpasste sie die ganze Saison 2023/24. In der darauffolgenden Saison kehrte sie zurück und trug mit 8 Toren in 22 Spielen massgeblich zum Meistertitel der YB Frauen bei. Sie wurde zum zweiten Mal ins Team der Saison gewählt.SAFP Golden 11 2024/2025. In: golden11.ch. 5. Mai 2025, abgerufen am 22. Juni 2025. Auf die Saison 2025/26 hin wechselt sie zu Manchester City.Transfer von Nati-Talent – Beney verlässt YB und wechselt zu Manchester City, SRF Sport, 22. Juni 2025, abgerufen am 22. Juni 2025. Ende 2025 wurde sie als eine von 10 Spielerinnen für den Golden-Girl-Award nominiert.Internationale Fussball-News – Beney für Golden-Girl-Award nominiert, SRF Sport, 15. Oktober 2025, abgerufen am 16. Oktober 2025. Im April 2026 wurde sie als «Women’s Super League Player 2025» ausgezeichnet.Spielerin/Spieler des Jahres – Reuteler und Xhaka erneut ausgezeichnet, SRF Sport, 17. April 2026, abgerufen am 17. April 2026. Gleich in ihrer ersten Saison mit Manchester City gewann sie die englische Meisterschaft.News aus dem Frauenfussball – Beney jubelt mit ManCity über Titel – Schertenleib mit 7. Ligator, SRF Sport, 6. Mai 2026, abgerufen am 7. Mai 2026.

Nationalmannschaft Beney spielte bereits in der U-16-, der U-17- und der U-19-Auswahl der Schweiz. Im Sommer 2023 nahm sie an der U-17-Europameisterschaft teil, bei der die Schweiz den Halbfinal erreichte. Beney kam in allen vier Spielen zum Einsatz und erzielte zwei Tore. Sie wurde im Anschluss in die Top 11 des Turniers gewählt und führte die Liste der besten Assist-Geberinnen an.Patrick Lämmle: 16-jähriges Supertalent Iman Beney erobert die Fussball-Schweiz in atemberaubenden Tempo. In: bluewin.ch. 22. Juni 2023, abgerufen am 1. Juli 2023.

Aufgrund ihrer guten Leistungen an der U-17-Europameisterschaft wurde Beney im Anschluss daran von Nationaltrainerin Inka Grings für das Vorbereitungscamp der A-Nationalmannschaft aufgeboten. In der ersten Trainingswoche hatte Grings viele junge Spielerinnen aufgeboten, Beney wurde als einzige auch für das zweite Vorbereitungscamp der besten 27 Spielerinnen berücksichtigt.Für 2. WM-Vorbereitungswoche. 13 neue Spielerinnen stossen dazu – Talent Beney darf bleiben. In: SRF Sport. 17. Juni 2023, abgerufen am 1. Juli 2023.Iman Beney. Das Toptalent will bereits an der WM 2023 brillieren. In: SRF Sport. 26. Juni 2023, abgerufen am 1. Juli 2023. Am 30. Juni wurde sie beim Länderspiel gegen Sambia erstmals eingesetzt. Sie gab das Zuspiel zum 2:3. Ihr Auftritt wurde als «Highlight» gefeiert.Raphael Gutzwiller: Dank dem 16-jährigen Wunderkind Iman Beney kommen die Schweizerinnen immerhin zu einem 3:3 gegen Sambia. In: luzernerzeitung.ch. 30. Juni 2023, abgerufen am 1. Juli 2023. Sie wurde für das endgültige Kader für die Weltmeisterschaft nominiert,Nati-Kader für die WM. Toptalent Beney dabei – Xhemaili bleibt zuhause. In: SRF Sport. 3. Juli 2023, abgerufen am 3. Juli 2023. erlitt jedoch einen Tag nach der Bekanntgabe des Aufgebots im Training einen Kreuzbandriss und konnte so nicht an der WM teilnehmen.Hiobsbotschaft für Frauen-Nati. WM futsch: Toptalent Beney erleidet Kreuzbandriss. In: SRF Sport. 4. Juli 2023, abgerufen am 4. Juli 2023. Ihr zweites Länderspiel bestritt sie daher erst im Oktober 2024 gegen Australien. Bei der Europameisterschaft 2025 bestritt sie dann ihr erstes internationales Turnier. Sie stand bei allen vier Spielen der Schweizerinnen in der Startformation, meist wurde sie in der ungewohnten Position der Aussenverteidigerin eingesetzt, die sie überzeugend ausfüllte.Raphael Gutzwiller: Die Introvertierte gibt den Ton an: Iman Beney ist das beste aller Nati-Wunderkinder, Watson, 10. Juli 2025, abgerufen am 27. Juli 2025. Die Schweiz erreichte den Viertelfinal. Ihr erstes Tor im Nationalteam erzielte Beney in ihrem 17. Länderspiel, einem Freundschaftsspiel gegen Schottland, Ende Oktober 2025.Nati-Testspiel – Super-Teenies entscheiden wilde Partie in Schottland, SRF Sport, 28. Oktober 2025, abgerufen am 7. November 2025.

Persönliches Beney wuchs im Wallis auf und stammt aus einer Fussballerfamilie. Ihr Vater, Nicolas Beney, war früher Torhüter, u. a. beim FC Sion. Ihre Tante Noémie Beney spielte 45 Mal für die Schweizer Nationalmannschaft. Auch Imans Bruder Roméo ist Fussballspieler. Ihre Mutter ist gebürtige Brasilianerin.Neuentdeckung der Frauen-Nati. Ein Teenager rockt das WM-Camp. In: Blick.ch. 24. Juni 2023, abgerufen am 1. Juli 2023. Beney besuchte neben dem Fussball die Handelsschule. Sie wurde nach der Prinzessin Iman bint Abdallah benannt.Fussballprofi Iman Beney verletzt – Der kurze Traum von der WM. In: Schweizer Illustrierte, 20. Juli 2023, abgerufen am 20. Juni 2025.

Erfolge Schweizer Meisterschaft: 2025 Englische Meisterschaft: 2026 Halbfinal an der U-17-Europameisterschaft 2023 mit der Schweiz

Weblinks Iman Beney in der Datenbank des BSC Young Boys Iman Beney in der Datenbank des Schweizerischen Fussballverbandes Iman Beney in der Datenbank des Schweizerischen Fussballverbandes (U-19) Iman Beney in der Datenbank des Schweizerischen Fussballverbandes (U-17)

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Einzelnachweise

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