Die Liste der Museen im Landkreis Kitzingen gibt einen Überblick über aktuelle und ehemalige MuseenZur Abgrenzung von Museen gegenüber anderen Kultureinrichtungen siehe die Einleitung der Liste der Museen in Bayern. im Landkreis Kitzingen in Bayern.

Strukturen Die dezentrale Struktur, die auch den Landkreis selbst prägt, wird in der Museumslandschaft weitergeführt. Die kleinen Zentralorte besitzen meist Museen in städtischer Trägerschaft, wobei in Marktbreit und Volkach echte Stadtmuseen existieren. In kleineren Gemeinden haben allgemein private Sammler für den Aufbau einer Ausstellung gesorgt. Bedeutende Privatmuseen bestehen mit dem Deutschen Fastnachtmuseum in Kitzingen und dem Knauf-Museum in Iphofen. Die Museen sind hauptsächlich in repräsentativen Baudenkmälern eingerichtet. Einen Gründungsboom gab es in den 1990er Jahren. Ein Museum der Diözese Würzburg wurde in Liegenschaften des Bistums untergebracht. Das Städtische Museum Kitzingen, dessen Sammlungen auf das 19. Jahrhundert zurückgehen, schloss im Jahr 2018 und wird derzeit abgewickelt, wobei eine Nachnutzung weiterhin unklar ist.

Im Landkreis besteht keine einzige Ausstellung in staatlicher Trägerschaft. Allerdings weisen die privaten oder städtischen Sammlungen eine Vielzahl an bedeutenden Objekten auf, die von der Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern gewürdigt wurden. Mit insgesamt sechs Objekten, die in die Liste der 100 Heimatschätze Bayerns aufgenommen wurden, ist der Landkreis dort am häufigsten vertreten. Es sind dies: das Mirakelbuch des Eucharius Sang in Dettelbach, der „Fasenickl“ aus Kipfenberg in Kitzingen, das Hebammenbuch von Anna Dorothea Rosen in Marktbreit, der Ceratit in Prichsenstadt, das Volkacher Salbuch in Volkach und die Ballotage in Wiesenbronn.Bayerisches Staatsministerium der Finanzen und für Heimat (Hrsg.): 100 Heimatschätze. Verborgene Einblicke in bayerische Museen. S. 176 f. (Karte). Siehe auch: https://www.heimat.bayern/heimatschaetze/

Drei Museen aus dem Landkreis beteiligen sich seit 2012 an den jährlich wechselnden Aktionen des musealen Netzwerkes „Kunst geht fremd“, das von der Kunsthalle Schweinfurt aus koordiniert wird. Knapp 20 unterfränkische Kulturinstitutionen tauschen untereinander einzelne Objekte, die dann in den Dauerausstellungen der Partner präsentiert werden. Regelmäßige Teilnehmerhäuser sind das Fränkische Fastnachtmuseum Kitzingen, das Knauf-Museum Iphofen und das Museum Barockscheune Volkach.Kunst geht fremd: Startseite, abgerufen am 6. Juli 2023

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