mini|Schillerstraße 18 Die Galerie Hebecker im 1. Stock der Schillerstraße 18 ist eine Kunstgalerie in Weimar.
Geschichte Das Haus befindet sich an der Stelle des von Anton Georg Hauptmann errichteten Redoutenhauses., in: Weimar-Jena: Die große Stadt – Das kulturhistorische Archiv 8/4 (2015) S. 352–390. 1914 wurde das alte Redoutenhaus komplett abgerissen 1914/15 durch den heutigen vierstöckigen Bau, dessen Architekten Rudolf Zapfe und sein Bruder Otto Zapfe waren, ersetzt.Rainer Müller: Kulturdenkmale in Thüringen: Stadt Weimar. Band 4.1.: Altstadt. E. Reinhold Verlag, Erfurt 2009, S. 478 f. Das einstige Café Sperling, das sich ebenfalls in diesem Gebäude befindet, hieß zu DDR-Zeiten Cafe Esplanade. Laut Willhelm Bode soll Friedrich Schiller hier 1787 seinen ersten Wohnsitz in Weimar gehabt haben. Diesen hatte Schiller jedoch nachweislich in der Frauentorstraße.Werner Schmidt: Hier wohnte … Eine Weimarer Chronik von Lucas Cranach bis Louis Fürnberg (= Weimar. Tradition und Gegenwart, Heft 10), 3. Aufl., Weimar 1976, S. 28.
Galerie Ihren Namen hat die Galerie von den Betreibern, den Geschwistern Susanne und Klaus Hebecker.
Zu den Künstlern, die in der Galerie ausstellten, zählen neben dem Bildhauer Fritz Cremer u. a. Gerhard Kettner, Hans Winkler, Hans Christoph, Hans Breker, Bruno Voigt, Rudolf Graf, Karl Ortelt, Fridolin Frenzel, Wolfgang Barton und Kurt Marholz bzw. Fritz Kuhr.
Schwerpunktmäßig wird Kunst des 20. Jahrhunderts ausgestellt. Darunter sind Künstler, deren Kunst im Nationalsozialismus als entartet verfemt wurde, die in der DDR-Zeit in der Formalismusdebatte einen schweren Stand hatten, und Künstler, die sich dem expressiven Realismus verschrieben hatten.
2020 erfolgte die Fusion mit der Galerie Hebecker in Erfurt.
Die Galerie Hebecker ist zudem ein Verlag, der Publikationen zu moderner Kunst herausgibt.
Weblinks
Curt Ehrhardts Werke in der Galerie Website der Galerie Galerie auf weimar.de
Einzelnachweise
Hebecker Kategorie:Unternehmen (Weimar) Kategorie:Bildende Kunst (Weimar)