mini|hochkant|Siegel des mecklenburgischen Ritters Werner von Axekow, 1282 Axekow, auch Naksekow bzw. Naxekow, ist der Name eines erloschenen mecklenburgischen Adelsgeschlechts.
Geschichte Das Geschlecht niederdeutschen Ursprungs tritt seit dem 13. Jahrhundert urkundlich in Erscheinung. Neben zahlreichen Rittern und Vasallen brachte die Familie auch einige landesherrliche Räte hervor. Die Familie zählte dadurch im Mittelalter zeitweise zu den einflussreichsten unter dem mecklenburgischen Adel. Ebenfalls verfügten die Axekow über umfangreichen Landbesitz, bspw. zu Bliesekow, Gischow, Gorow, Gnemern, Hanstorf (Satow), Klein Bölkow, Selow (Vogtei Schwaan), Neuhof (Vogtei Rostock Tessin) und Ziesendorf.
mini|Varianten des Wappens in Siebmachers Wappenbuch, 1902 Wappen Das Stammwappen ist geteilt. Oben zwei silberne Scheren auf blau. Unten ein grünes Seeblatt auf Silber. Auf dem Helm ein Pfauenfederwedel, begleitet von zwei Scheeren.Friedrich Crull: Die Wappen der bis 1360 in den heutigen Grenzen Meklenburgs vorkommenden Geschlechter der Mannschaft. In: Jahrbücher des Vereins für meklenburgische Geschichte und Alterthumskunde. Band 52, 1887, S. 121.
Angehörige Matthias von Axekow († 23. Juni 1445) war Ritter und mecklenburgischer Marschall
Literatur Christian Friedrich August von Meding: Nachrichten von adelichen Wapen. Band 1, Johann Philipp Christian Reuß, Hamburg 1786 (Online S. 18). George Adalbert von Mülverstedt: J. Siebmacher’s grosses und allgemeines Wappenbuch, Bd. 6, 10. Abt.: Ausgestorbener Mecklenburgischer Adel, Nürnberg 1902, (Online S. 5), (Online Tfl. 2.) Thomas Pietsch: Die Doberaner Grabplatten der Axekows. In: Mecklenburgische Jahrbücher Bd. 132, 2017, S. 67–84 (Digitalisat)
Weblinks
Axekow im Adel Mecklenburgs Wiki
Einzelnachweise
Kategorie:Mecklenburgisches Adelsgeschlecht Kategorie:13. Jahrhundert