mini|Daniel Hubmann mit der Goldmedaille bei den Orientierungslauf-Weltmeisterschaften 2008 mini|Daniel Hubmann (Mitte), Sieg Gesamtweltcup 2008 Daniel Hubmann (* 16. April 1983 in Eschlikon) ist ein Schweizer Orientierungsläufer.
Hubmann gilt als der erfolgreichste Schweizer Orientierungsläufer. Er ist gelernter Schreiner und seit 2007 professioneller Orientierungsläufer. Bekannt wurde er vor allem durch seinen Doppelsieg an den Junioren-Weltmeisterschaften (JWOC) im Jahre 2002. Die Stiftung Schweizer Sporthilfe zeichnete ihn daraufhin als Nachwuchsathleten des Jahres 2002 aus. Er wurde viermal zum Thurgauer Sportler gewählt, bevor er 2015 im Kanton Thurgau als Sportlegende ausgezeichnet wurde. Zu seinen grössten Erfolgen zählen die sechs Gesamtweltcupsiege (2008 bis 2011, 2014 und 2015), die Weltmeistertitel über die Langdistanz 2008 und 2009, die Weltmeistertitel im Sprint 2011, 2017 und 2018 sowie jener über die Mitteldistanz 2015. Mit dem Riss der Achillessehne im Jahre 2012 hatte Hubmann aber auch schwierige Zeiten zu bewältigen.
Sportliche Laufbahn Seit 1994 Mitglied der OL Regio Wil 1992–1996 Jugendriege TV Eschlikon (inkl. Leichtathletik) 1996–2003 Regionales OL-Nachwuchskader NOS 2000–2003 Nationales Juniorenkader 2003 Sportler-Rekrutenschule, Schweizer Armee seit 2004 Nationalkader (seit 2005 A-Kader) seit 2007 Orientierungslauf-Profi.
Auszeichnungen Schweizer Nachwuchsathlet des Jahres 2002 Thurgauer Sportler der Jahre 2002, 2008, 2010 und 2011 Thurgauer Sportlegende
Vereine OL Regio Wil OK Kristiansand, Norwegen (2008–2015) Koovee, Finnland (2016–2020) ol norska, Schweiz (2021–)
Erfolge 2004: Weltmeisterschaften Schweden: 9. Sprint, 9. Staffel Weltcup: 11. Gesamtrang, 3 Podestplätze 2005: Weltmeisterschaften, Aichi/Japan: 2. Sprint, 3. Staffel World Games Duisburg: 2. Einzel, 1. Mixed-Staffel Gesamtweltcup: 3. Gesamt, 2 Weltcupsiege 2006 Weltmeisterschaften, Aarhus/Dänemark: 2. Sprint Europameisterschaften, Otepää/Estland: 2. Langdistanz Gesamtweltcup: 2. Gesamtrang, 5 Podestplätze 2007 CISM Kroatien: 1. Lang, 2. Staffel, 3. Mittel Weltmeisterschaften Ukraine: 4. Sprint, 5. Staffel, 7. Mittel Streckenrekord beim Halbmarathon des Frauenfelder Marathons (1:05:58). In: Thurgauer Zeitung. 19. November 2007. Gesamtweltcup: 3. Gesamtrang, 2 Podestplätze 2008 Europameisterschaften Lettland: 2. Sprint, 2. Lang, 2. Staffel, 4. Mittel Weltmeisterschaften Olmütz/Tschechien: 1. Lang, 2. Sprint, 3. Staffel, 4. Mittel Gesamtweltcup: 1. Gesamtrang, 3 Siege 2009 Weltmeisterschaften Miskolc/Ungarn: 1. Lang, 1. Staffel, 2. Mittel, 3. Sprint Gesamtweltcup: 1. Gesamtrang, 3 Siege 2010 Europameisterschaften Primorsko/Bulgarien: 1. Lang, 2. Sprint, 3. Mittel Weltmeisterschaften Trondheim/Norwegen: 3. Mittel, 3. Staffel Gesamtweltcup: 1. Gesamtrang, 3 Siege 2011 Weltmeisterschaften Savoie/Frankreich: 1. Sprint Gesamtweltcup: 1. Gesamtrang, 2 Siege 2012 Europameisterschaften Falun/Schweden: 3. Sprint 2014 Weltmeisterschaften Asiago/Italien: 2. Sprint, 2. Langdistanz, 2. Staffel Europameisterschaften Palmela/Portugal: 1. Lang, 1. Mittel, 4. Sprint Gesamtweltcup: 1. Gesamtrang, 5 Siege 2015 Weltmeisterschaften Inverness/Schottland: 1. Mittel, 1. Staffel, 2. Lang, 6. Sprint 2017 Weltmeisterschaften Tartu/Estland: 1. Sprint 2018 Weltmeisterschaften Riga/Lettland: 1. Sprint, 2. Mitteldistanz, 2. Staffel 2019 2019 Weltmeisterschaften Norwegen: 3. Rang Langdistanz 32 Weltcupsiege 38-facher Schweizer Meister
Weblinks
Website von Daniel Hubmann OL Regio Wil
Einzelnachweise
Kategorie:Orientierungsläufer (Schweiz) Kategorie:Weltmeister (Orientierungslauf) Kategorie:Europameister (Orientierungslauf) Kategorie:Schweizer Meister (Orientierungslauf) Kategorie:Sieger bei den World Games (Orientierungslauf) Kategorie:Schweizer Kategorie:Geboren 1983 Kategorie:Mann Kategorie:Teilnehmer an den World Games (Schweiz)