Kimberly Rydell (* 1991 in Tirol) ist eine austroamerikanische Schauspielerin und Sängerin.

Leben und Karriere Schauspiel Kimberly Rydell schloss 2015 an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien (MUK) ab. Im selben Jahr absolvierte sie ihr Studium für Kriminalpsychologie. Bereits als Kind und Jugendliche wirkte Rydell vor allem im musikalischen Unterhaltungstheater bei Produktionen wie Gypsy im Tiroler Landestheater, The Sound of Music in der Volksoper Wien, Les Miserables im Festspielhaus St. Pölten u. a. mit. 2004 war sie Finalistin in der Kinder-Casting-Show Kiddy Contest.

Seit 2018 tritt Rydell in Österreich als Theaterschauspielerin auf. Am Bronski & Grünberg-Theater trat sie 2019 in der Rolle der Schauspielerin in einer Reigen-Adaption auf. Im Sommer 2019 gastierte sie bei den Festspielen Reichenau als Geraldine in „Die Schönen und Verdammten“ nach dem Roman von F. Scott Fitzgerald. Besetzungsliste. Abgerufen am 2. Dezember 2025Hedwig Kainberger: Den Rausch der Jugend löst der Alkohol ab. Aufführungskritik. In: Salzburger Nachrichten vom 3. Juli 2019. Abgerufen am 2. Dezember 2025Barbara Petsch: Festspiele Reichenau: So schrecklich sind die Superreichen. Aufführungskritik. In: Die Presse vom 3. Juli 2019. Abgerufen am 2. Dezember 2025Renate Wagner: NÖ / Reichenau: DIE SCHÖNEN UND VERDAMMTEN. Aufführungskritik. In: Der Merker vom 4. Juli 2019. Abgerufen am 2. Dezember 2025 Seit der Spielzeit 2022/23 ist sie Ensemblemitglied am Theater in der Josefstadt in Wien, wo sie u. a. als Kalerija in Sommergäste von Maxim Gorki, als Arbeiterin Rosl in der Uraufführung von Leben und Sterben in Wien von Thomas Arzt und als Witwe Knechtling in Biedermann und die Brandstifter zu sehen war.Kimberly Rydell beim Theater in der Josefstadt. Abgerufen am 2. Dezember 2025Margarete Affenzeller: Bei den Biedermanns in der Josefstadt brennt es wieder. Aufführungskritik. In: Der Standard vom 11. Oktober 2024. Abgerufen am 2. Dezember 2025 In der Spielzeit 2024/25 spielte sie an den Wiener Kammerspielen die Rolle der Norine in Die Affäre Rue de Lourcine.Heinz Sichrovsky: Labiches „Affäre“- eine stockende Fahrt zur Hölle!. Aufführungskritik. In: Kronenzeitung vom 12. Jänner 2025. Abgerufen am 2. Dezember 2025 In der Spielzeit 2025/26 folgte die Irene Adler in Sherlock Holmes: Der Fall Moriarty.

2020 war sie mit Will Ferrell im Spielfilm Downhill zu sehen.

Musik Unter dem Künstlernamen Rydell erschien 2019 ihre Debüt-EP Stained Notes. Ihr Musikvideo für die Debüt-Single Queens & Kings hatte auf der Medien- und Unterhaltungsplattform Complex seine Premiere. 2023 folgten die Singles Friends Like Mine und Loser's Lament, beides Kollaborationen mit Jazz-Gitarristen Pale Male a.k.a. Paul Male.

2022 trat Rydell mit ihren jazzlastigen Wiener Liedern im Rahmen des Schwimmenden Salon im Thermalbad Vöslau auf.

Filmografie 2005: Ein Paradies für Tiere 2006: Kronprinz Rudolfs letzte Liebe 2011: Die lange Welle hinterm Kiel 2013: Eisland 2018: The Hurdy Gurdy Man 2020: Downhill

Weblinks

Kimberly Rydell beim Theater in der Josefstadt

Einzelnachweise

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