mini|hochkant|Städte und Gemeinden in der Städteregion Aachen

Die Liste von Bergwerken in der Städteregion Aachen führt die Bergwerke unter- und übertage in der Städteregion Aachen auf.

Geschichte

Der erste Gebrauch der Kohle dürfte schon auf die Zeit der Römer in Germanien zurückreichen.Carl Schué: Entwicklung des Steinkohlenbergbaus an der Worm. 1924Franz Büttgenbach: Geschichte über die Entwicklung des 800jährigen Steinkohlenbergbaus an der Worm. 1898 Gefördert wurden unter anderem Blei und Zink. Die Steinkohlebergwerke zählen zum Aachener Revier.Alfred Reckendrees: Der Steinkohlenbergbau in der Aachener Region 1780-1860. Die Region musste mehrfach einen regionalen Strukturwandel bewältigen, zuletzt in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die Grube Carl Alexander in Baesweiler schloss 1975. Nördlich der Städfteregion, im Kreis Heinsberg, die Zeche Sophia-Jacoba in Hückelhoven. Sie wurde 1997 stillgelegt.

Liste Aachen Name Ortsteil Bergrevier Beginn Ende Teufe Anmerkungen Lage Bild Lousberg Aachen Jungsteinzeit FeuersteinFeuersteinabbau Lousberg, Aachen (PDF) 120px Carl-Friedrich Richterich Aachen 1861 1927 Steinkohle; 1903 SchachtDie Bergbaulokomotiven im Aachener Revier Georg Schmithof Aachen 1905 (vor) Zink, Blei Herrenberg Verlautenheide Aachen 1660 1850 80 m Blei; zwischen Nirm und Knopp in Verlautenheide, ca. 5 km NO des Aachener Doms; 1678 bereits 3 Schächte; 1845 Schacht mit 80 m TeufeGrube Herrenberg im MineralienatlasAlphabet der Heimatkund - Buchstabe H Kirchfeld-Heidchen Eilendorf Aachen 20 m Blei, Zink; im Ortskern von Eilendorf gelegen Küchengrath Eilendorf Aachen 1905 (vor) Zink; bei Nirm? Marienberg Nütheim Aachen 1905 (vor) Zink, Blei Severin Eilendorf Aachen 1905 (vor) Zink; bei Nirm? Union Verlautenheide Aachen Blei; zwischen Haaren und Verlautenheide Wolfsgrube Eilendorf Aachen 1905 (vor) Zink; bei Nirm? Woltershoffnung Richterich Aachen 1847 Steinkohle; 1898 Stollenbau; 1907 zu Carl-Friedrich

Eschweiler Name Ortsteil Bergrevier Beginn Ende Teufe Anmerkungen Lage Bild Albert Hastenrath Düren 1840 1917 138 m Zink, Blei, Brauneisenstein; Luftschutzbunker im 2. Weltkrieg Aue Aue Düren Steinkohle; ein Schacht Centrum Aue Düren 1802 28. Feb. 1891 Steinkohle; auch Zentrum oder Vereinigte Centrum genannt; 1855 1348 Beschäftigte; Schächte: Altgroßkohl, Christine, Durchfahrt, Friedrich Wilhelm (bis 1873), Gyr, Kronprinz (bis 1883), Luise, Wilhelmine (375 m, bis 1895), 1760–1891 Schlemmerich; Kunstschächte: Dampfpumpe, Gerhard, Heinrich, Herrenkunst, Neugroßkohl, Padtkohl (170 m, bis 1891)Übersichtsplan der Gruben des Eschweiler Bergwerks Verein Christiane Birkengang Düren Steinkohle Christine Röhe Düren 1905 (vor) Brauneisenstein Birkengang Birkengang Düren 1581 1883 Steinkohle; 5 Schächte; 1834 Christinenschacht; 1857 Mathiasschacht; 302 BergarbeiterAlphabet der Heimatkunde - Buchstabe B Glücksburg Röhe Düren 1838 1884 92 m Zink, Blei, Brauneisenstein; Ichenberg Eschweiler Düren vor 1800 1825 Steinkohle; 2 Schächte Jeremiasgrube Duffenter Düren Zink, Blei, Eisen; südwestlich vom Duffenter Marienhain Hastenrath Düren 1905 (vor) Zink Propstei Aue Düren 1701 1879 300 m Steinkohle; Schächte 1–7Schriftenreihe des Eschweiler GeschichtsvereinsAlphabet der Heimatkunde - Buchstabe P 120px Reserve Nothberg Düren 1856 28. Sep. 1944–? Steinkohle; zwischen den Stadtteilen Bergrath und Nothberg; mind 4 Schächte; 1856 Schacht Wilhelm (bis 1874); 1847 Heinrichsschacht (bei Weisweiler); bis zu 700 Mitarbeiter Weisweiler Weisweiler Düren 19. Jh. Steinkohle Zur Guten Hoffnung Volkenrath Düren 1880 1884 Erz; auch als Gute Hoffnung bezeichnet; mind. 2 SchächteEschweiler Bergbau Tagebau Zukunft Eschweiler 1910 1987 Braunkohle-Tagebau 120px

Herzogenrath

Name Stadt-Stadtteil Beginn Ende Anmerkungen Tagebau Maria Theresia Herzogenrath 1861 1982 heute Naturschutzgebiet Maria TheresiaHans Raida: Ehemalige Deponie Maria Theresia in Herzogenrath, Presseinformation auf den Seiten des NABU Tagebau Ottilie Herzogenrath Naturschutzinformationen

Monschau Name Ortsteil Bergrevier Beginn Ende Teufe Anmerkungen Lage Bild Schloßschieferbruch Monschau Altstadtab etwa 17. Jahrhundert mit Unterbrechungen bisletzte Tätigkeit um 1900Ebenerdige Einfahrt Dachschieferabbau unterirdisch Kirchstraße unterhalb der Burg 120px Magdalenenschieferbruch Monschau Dreistegen Dachschieferabbau unterirdisch Dreistegen 120px|} Simmerath Name Ortsteil Bergrevier Beginn Ende Teufe Anmerkungen Lage Bild Simmerath Erkensruhr Düren 12. Jun. 1891(vor)Unterhaltungsblatt und Anzeiger für den Kreis Schleiden u. Umgebung No. 88. - 4. November 1891 (PDF; 4,7 MB) Schieferstollenbei der Erkensruhr und Wüstebach, Auswahl 120px Simmerath Huppenbroich Schieferabbau unterirdisch Tiefenbachstraße 120px Stolberg (Rheinland)

Name Ortsteil Beginn Ende Teufe Anmerkungen Lage Bild Adrienne Mausbach-Diepenlinchen Zink, Blei, Eisen; zu Diepenlinchen Aline Mausbach-Fleuth Eisen; südlich von Mausbach-Fleuth, bis Krewinkel u. Vicht reichend Altwerk Zweifall Eisen; südwestlich des Vichtbaches Alter Simon Mausbach-Diepenlinchen Zink, Blei, Eisen; westlich von Neuer Simon; zu Diepenlinchen Anna Mausbach 1863 (vor) Eisen; nördlich des Forstdienstgehöfts Alt-Süssendell, bis Krewinkel u. Vicht reichend Atsch Münsterbusch 14. Jh. 1870 220 m Steinkohle;Schriftenreihe des Eschweiler GeschichtsvereinsAlphabet der Heimatkunde - Buchstabe A 120px|zentriert Bilsteingrube Stolberg Zink, Blei, Eisen; um den Hochwegerhof bis zur Duffenterstraße gelegen; Schacht mit 17 m Breinigerberg Breinigerberg 1856 1883 105 m Zink, Blei, Eisen; nordwestlich an den Ort Breinigerberg angrenzend, bis ins Vichttal reichend; Konsolidationen um ca. 1875;Schächte: Bleigrube, Brett, Duhm, Emilie/Maria (1847, 105 m), Fetis, Gosselin, Haas I+II, Henriette, Hermannstein I+II, Hillmann, Karl, Keller, Königreich, Lintert, Loenie, Lohkuhl, Quarsack I+II+III, Schlangenberg I+II, Schleicher, Steffens, Toschee I+II, Wasserbund; 700 Mitarbeiter Burgberg Neuenhammer Eisen; östlich vom Neuenhammer Burgholz Mausbach südl. des Hammerbergs zwischen Vichtbach, Mausbach u. Werth Brockenberg Büsbach Zink, Blei, Eisen; zu Büsbacherberg Büsbacherberg Büsbach 1830 (vor) 1889 Zink; 1846 Stollen (310 m Länge); 1830 Luziliaschacht (80 m Teufe); 1846 Liliasschacht mit 53 m; Okt. 1830 neu verliehenErzgrube Büsbacherberg-Brockenberg Conrad Vicht Gold; südwestlich von Vicht Cornelia Breinig-Schützheide 1853 1922 138 m Zink, Blei, Eisen; Konsolidation; 300 BelegschaftsmitgliederAlphabet der Heimatkunde - Buchstabe C Dommelstein Breinig Zink, Blei, Eisen; von westlich der Bleihütte Binsfeldhammer bis Breinigerberg reichend u. teilweise identisch mit dem Gelände des als Rüst bekannten Steinbruch; bei Stolberghammer Diepenlinchen Mausbach-Diepenlinchen 2/3. Jh. 1919/42 400 m Zink, Blei, Eisen; Abbau schon zur Römerzeit; 1809 verliehen; Hauptschacht (3,00 × 1,25 m × 300 m); Froschschacht; 1855 Widmannschacht (5,65 m × 3,0 m × 150 m, oval); insgesamt 15 Schächte; 800 Bergleute; Gesamtförderung: ca. 500.000 t Blei- und Zinkerze; Flotation bis 1942 in Betrieb.Alphabet der Heimatkunde - Buchstabe D 120px Erfelbusch Mausbach-Fleuth Eisen; südlich von Mausbach-Fleuth, bis Krewinkel u. Vicht reichend Gottessegen Eilendorf Galmei; östlich von Eilendorf auf dem Gelände der Kalkwerke Thelen gelegene ErzgrubeAlphabet der Heimatkund - Buchstabe G Hammerberg Stolberg Zink, Blei, Eisen; in der gleichnamigen Flur gelegen, heute Naturschutzgebiet Hammerberg; Hassenberg Stolberg Zink, Blei, Eisen Henriette Mausbach-Diepenlinchen verliehen auf Gold!; westlich von Diepenlinchen, südwestlich von Vicht; zu DiepenlinchenAlphabet der Heimatkunde - Buchstabe E Hitzberg Mausbach-Diepenlinchen Zink, Blei, Eisen; östlich von Neuer Simon; zu Diepenlinchen James Münsterbusch 1825 10. Jul. 1891 150 m Steinkohle, Zink, Blei, Eisen; Schächte: Glück-auf, James, Amalia, Carl, Caroline, 1877 HeinrichAnton Kohlhaas: Geschichte des Steinkohlenbergbaus im heutigen Stadtgebiete von Stolberg (Rhld.). Beiträge zur Stolberger Geschichte und Heimatkunde. Bd. 12, Stolberg 1965. Julius Breinig Eisen; nordwestlich von Breinig Löwe Zweifall Eisen; südwestlich von Zweifall Mausbacher Bleiberg Mausbach-Diepenlinchen 1947 1968 Blei, Zink, Kupfer; Tagebau dient heute als MülldeponieAlphabet der Heimatkund - Buchstabe M Mausbacher Hecke Mausbach-Diepenlinchen Zink, Blei, Eisen; zu Diepenlinchen Münsterfeld Zweifall Weißbleierz, Galmei, Schwefelkies; nördlich von Zweifall bis Vicht Nachtigall Vicht Zink, Blei, Eisen; westlich des Vichtbaches in Höhe von Unter-Vicht Neuer Simon Mausbach-Diepenlinchen Zink, Blei, Eisen; ca. 200 m östlich von Diepenlinchen; zu Diepenlinchen Niederlage Zweifallshammer Blei; im Kallbachtal Petersglück Katzhecke Zink, Blei, Eisen; östlich von Katzhecke und oberer Bergstraße Pfeifenberg Vicht Zink, Blei, Eisen; westlich des Vichtbaches in Höhe von Unter-Vicht Ravelsberg Mausbach-Diepenlinchen Zink, Blei, Eisen; nördlich von Diepenlinchen; zu Diepenlinchen Rochenberg Zweifall Eisen; nördlich von Zweifall Römerfeld Mausbach-Diepenlinchen 19. Jh. 1894 72 m Zink, Blei, Eisen; östlich von Diepenlinchen Rüst Breinig Zink, Blei, Eisen; von westlich der Bleihütte Binsfeldhammer bis Breinigerberg reichend u. teilweise identisch mit dem Gelände des als Rüst bekannten Steinbruch; bei Stolberghammer Schlangenberg Breinig Zink, Blei, Eisen; zu Breinigerberg 120px|zentriert Stockumerberg Breinig Eisen Süssendell Vicht Eisen; südlich des gleichnamigen Forstdienstgehöfts Alt-Süssendell östlich von Vicht Weißenberg Mausbach Erz; Tagebau; im Bereich Burgholz zwischen Vichtbach, Mausbach u. Werth Wilhelmine Münsterbusch Zink, Blei, Eisen; zwischen Münsterbusch u. Freund Wolfeter Hoffnung Münsterbusch Zink, Blei, Eisen; im Grubenfeld Hammerberg Zufriedenheit Münsterbusch 1829 1863 Zink, Blei, Brauneisenstein; zu AlbertAlphabet der Heimatkund - Buchstabe Z

Siehe auch Liste von Bergwerken im Aachener Revier

Weblinks

Einzelnachweise

Aachen, Stadteregion !