mini|Sayuri Yoshinaga mini|hochkant|Sayuri Yoshinaga 1963

Sayuri Yoshinaga (; geboren 13. März 1945 in Tokio) ist eine japanische Filmschauspielerin, die früh mit Rollen fröhlicher Jugendlichen begann, aber bis ins höhere Alter aktiv war und Preise gewann.

Leben und Wirken Frühe Jahre Sayuri Yoshinaga debütierte 1957, im Alter von 11 Jahren, als Sayuri in dem Drama „Akadō Suzunosuke“ () von Radio Tokyo, und 1959 hatte sie ihren ersten Filmauftritt in Shōchikus „Asa o yobu kuchibue“ () – „Die Flöte, die den Morgen ruft“. Als sie 1960 in die Oberschule kam, unterzeichnete sie einen Exklusivvertrag mit Nikkatsu, einer Filmproduktionsfirma, und im selben Jahr stieg ihre Popularität, als sie die Hauptrolle in „Garasu no naka no shōjo“ () – „Das Mädchen im Glas“ spielte. 1961 trat sie in 16 Filmen auf. 1962 spielte sie die Rolle der Heldin in dem Film „Kyūpora no aru machi“ () – „Eine Stadt mit Kuppeln“, der die Jugend in den frühen Stadien des schnellen Wirtschaftswachstums zeigt. Sie gewann den Blue Ribbon Award als beste Schauspielerin. Sie debütierte auch als Sängerin mit dem Titelsong „Samui Asa“ () – „Ein kalter Morgen“ für den Film „Akai Tsubomi to Shiroi Hana“ () – „Rote Knospen und weiße Blüten“, was ein großer Hit wurde. Außerdem gewann das Duett „Itsudemo Yume o“ () – „Immer ein Traum“ mit Yukio Hashi den Japan Record Award. In diesem Jahr hatte sie ihren ersten Auftritt in NHKs „Kohaku Uta Gassen“ (). Um diese Zeit wurden Fans von Sayuri Yoshinaga als „Sayuristen“ bezeichnet.

Danach unterzeichnete Yoshinaga einen Exklusivvertrag mit Nikkatsu und trat in Filmen auf, wie – „In den blauen Bergen“ 1963, – „Die Tänzerin von Izu“ 1963, nach dem Roman von Kawabata Yasunari, – „Glänzendes Meer“ 1963, – „Befasst mit Liebe und Tod“ 1964, – „Das Rauschen des Meeres“ 1964, – „Hallo, 20 Jahre alt“ 1964. Insgesamt waren es 76 Filme bzw. TV-Dramen in etwa 9 Jahren.

Spätere Jahre Obwohl Yoshinaga aufgrund ihrer regen Filmaktivitäten die Oberschule nicht abschließen konnte, trat sie 1965 in die Waseda-Universität ein, nachdem ihre Reife für ein akademisches Studium anerkannt worden war. Sie machte 1969 ihren Abschluss. Danach folgten wieder Filme „Sensō to ningen / dainibu – ai to kanashimi no sanga“ () – „Krieg und Menschen / Teil 2: Berge und Flüsse der Liebe und des Leids“ 1971, „Otoko wa tsurai yo“ 1972, ein Auftritt als Sängerin in „Shibamata bojō“ () – „Sehnsucht nach Shibamata“ der Komödienserie Otoko wa Tsurai yo – „Es ist hart, ein Mann zu sein“, „Sensō to ningen / daisanbu – Final Edition“, 1973 1974 folgten Nebenauftritten in Filmen, so in einem weiteren der Serie „Otoko wa Tsurai yo“ oder in „Seishun no Mon“ () von 1975. Sie wirkte auch in dem Anime-Film Taro, der kleine Drachenjunge mit und ist auch im Fernsehen aufgetreten.

1973 heiratete sie Tarō Okada ((); geboren 1930), damals Direktor von Fuji Television. Es folgten wieder Filme, darunter – „Frühstück“ 1985, 1985, – „Tsuru – Truru“ 1989, ein Wortspiel „Tsuru – Verführen“ und „Tsuru – Kranich“ – „Aufstand der Blumen“ 2001 – „In Nagasaki herumhängen“, 2006 – „Jahr Null im Norden“

Yoshinaga wurde viermal mit dem Japanese Academy Award ausgezeichnet, so 1985 für „Ono“ und „Tengoku no eki“, 1989 als Hauptdarstellerin in „Tsuru – Tsuru –“ und „Hana no Ran“, 2001 für „Nagasaki Burabura Bushi“ und 2006 für „Kita no Reinen“.

Sie spielt weiterhin eine aktive Rolle als Schauspielerin, die Japan vertritt. Sie war in „Yumechiyo Nikki“ () – „Das Tagebuch von Yumechiyo“ von 1981 bis 1984 im Fernsehen zu sehen (der Film wurde 1985 veröffentlicht), wo sie die Hauptfigur darstellte, die, während sie schwanger ausgesetzt war, der Atombombenstrahlung ausgesetzt war. Sie begann danach, Atombombengedichte öffentlich zu rezitieren und setzt das bis in die Gegenwart fort. 2008 trat sie als Frau des Professors Nogami in einer Hauptrolle in „Kabei“ auf. Dieser Film wurde auf den Internationalen Filmfestspielen Berlin 2008 gezeigt. In einem ihrer neuesten Werke „Fushigina saki no monogatari“ () – „Geschichte eines seltsamen Kaps“, veröffentlicht im Oktober 2014, spielte sie die Gastgeberin eines Cafés auf der Bōsō-Halbinsel, stellt herzerwärmende Begegnungen mit Menschen dar. Sie gewann damit den „Special Jury Prize Grand Prix“ des Montreal World Film Festival gewann zwei Preise der Ökumenischen Jury.

Literatur S. Noma (Hrsg.): Yoshinaga Sayuri. In: Japan. An Illustrated Encyclopedia. Kodansha, 1993. ISBN 4-06-205938-X, S. 1769.

Weblinks

Biographien Sayuri Yoshinaga in der Kotobank, japanisch

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